Israel, die Heimat der Tapferen!
Ein Beitrag von
Ein Gastbeitrag von Louis Hagen
Keiner hat wohl klügere Worte gefunden, als John F. Kennedy, der 35. Präsident der USA. Er sagte in einer Rede vor Mitgliedern seiner Demokratischen Partei: „Israel ist ein Kind der Hoffnung und die Heimat der Tapferen. Israel hält den Schild der Demokratie und bewahrt das Schwert der Freiheit. Israel wurde nicht geschaffen, um zu verschwinden – Israel wird fortbestehen und gedeihen …“
Als Israel entstand, gab es dort kein Wasser, keine Rohstoffe, kein Geld, keine Infrastruktur. Es gab Sümpfe, Hitze und Malaria und Feinde rund herum.

14. Mai 1948: David Ben Gurion ruft die Unabhängigkeit aus, gründet den Staat Israel
Inbegriff von Erfindergeist
Nach nur wenigen Jahrzehnten wurde aus dem wüsten Land der Inbegriff von Erfindergeist, Technologie und Innovation, ein High Tech-Land voller unerschöpflicher Ideen. Der USB-Stick wurde in Israel entwickelt, sein Schöpfer ist der Ingenieur Dov Moran aus Haifa. Das weltweit bekannteste System, das autonomes Autofahren unterstützt, kommt aus Israel: Mobileye. Entsalzungsanlagen, mit denen Meerwasser zu Trinkwasser umgewandelt wird; Cherrytomaten, Lasertastatur – alles kommt aus Israel.
Es ist nicht bekannt, was im Gaza-Streifen erfunden wurde und auch nicht bei Israels Nachbarn. Ich glaube, es reicht eine Hand, um es abzuzählen. Die Hamas-Terroristen sind der Inbegriff von Gescheiterten und Erfolglosen. Ihr Hass richtet sich gegen die Erfolgreichen.
Und nie haben wir unsere Ethik und unseren Ursprung vergessen
0,2 Prozent der Weltbevölkerung sind Juden – 20 Prozent aller Nobelpreisträger sind jüdisch.
Bei den Nazis wurden herausragende jüdische Wissenschaftler verfolgt, zur Emigration gezwungen, ermordet. Der deutsch-israelische Historiker Leo Suchavewicz hat in dem Portal wir-juden.com die jüdische Geschichte untersucht. Er schreibt: „Fast 6000 Jahre ist die jüdische Geschichte. Und was für eine. Alle Höhen und Tiefen der Menschheit haben wir in dieser Zeit erlebt. Kriege und Blütezeit, zivilisatorische Fortschritte und Barbarei, Diskriminierung und Bewunderung, Vertreibung und Rückkehr und glorioser Aufbau. Und nie, auch nicht eine Sekunde in diesen Jahrtausenden, haben wir unsere Ethik, unser Zentrum und unseren Ursprung vergessen.“
Gekämpft haben die Juden immer und von Anfang an: gegen die Philister, Aramäer, Makkabäer, Kaaniter. Über hundert Kriege und Schlachten haben Juden in der Antike geführt – siegreich. Selbst die mächtige Armee der Seleukiden wurde vertrieben. Seit dieser Zeit feiern Juden in aller Welt das Lichterfest Chanukkah.

Israelische Soldaten im Kampf gegen den Hamas-Terror
Masada wird nie wieder fallen!
Gegen die damals stärkste Militärmacht der Welt hatten die Juden allerdings keine Chance. Ihr heldenhafter Kampf endete im Jahr 73 nach Christus in der Wüstenfestung Masada, deren Ruinen man noch heute besichtigen kann.
Über ein Jahr stürmten die Römer gegen die Festung – mit einer Übermacht an Soldaten und Waffen. Die letzten jüdischen Überlebenden begingen kollektiven Selbstmord, um nicht in römische Gefangenschaft verschleppt zu werden. „Ein ruhmvoller Tod ist besser als ein Leben im Elend“, sagte Anführer Ben Jair.
Heute schwören die Rekruten in Israel bei ihrer Vereidigung: „Masada wird nie wieder fallen.“ Es ist wichtig, an diesen Schwur zu erinnern. Jetzt, in einer der schwersten Stunden Israels.
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