„Das Land von Faschisten und Rassisten befreien“: Die europäische Linke propagiert den „Bevölkerungsaustausch“
Ein Beitrag von
Was früher als rechtsextreme Verschwörungstheorie gebrandmarkt wurde, scheint mittlerweile das erklärte politische Ziel der Linken. In den letzten Tagen nutzten gleich zwei bekannte Gesichter der europäischen Linken Begriffe wie „Bevölkerungsaustausch“ oder „Großer Austausch“.
Die Europa-Abgeordneten Irene Montero (Podemos) und Jean-Luc Mélenchon (La France insoumise) brachten damit jedoch nicht etwa ihr Bedauern über den demografischen Niedergang der Europäer zum Ausdruck, sondern bejubelten die fortlaufende Masseneinwanderung, die den Linken neue Wählerschichten eröffne.
Am 31. Januar 2026 hielt die spanische Politikerin Irene Montero (Podemos) in Zaragoza eine flammende Rede, die in den sozialen Medien für Aufregung sorgte. Die Europa-Abgeordnete war von 2020 bis 2023 Gleichstellungsministerin, wechselte später ins Europäische Parlament und ist weiterhin eine Galionsfigur der Linken in Spanien.
„Sie propagiert Völkermord“
In ihrer Rede äußerte Montero die Hoffnung, dass die Einwanderung dazu beitragen werde, das Land von Faschisten und Rassisten zu befreien – eine Äußerung, die von Kritikern weithin als Befürwortung eines demografischen Wandels zur Veränderung der Wahlergebnisse interpretiert wurde.
Kürzlich hatte Spaniens sozialistische Regierung um Ministerpräsident Pedro Sánchez beschlossen, 500.000 illegalen Einwanderern einen Aufenthaltstitel zu ermöglichen. Der Beschluss der spanischen Regierung sieht vor, dass alle Migranten, die nachweisen, dass sie sich vor dem 31. Dezember 2025 in Spanien aufgehalten und keine Straftaten begangen haben, auf Antrag eine vorläufige Aufenthaltserlaubnis mit sofortiger Arbeitserlaubnis erhalten. Nach einem Jahr kann sie in eine reguläre Aufenthaltserlaubnis umgewandelt werden.

Seit Tagen stehen Migranten in Spanien bei den Konsulaten Schlange.
Auf diese Entscheidung bezog sich auch Montero in ihrer Rede. Sie wünsche sich einen Bevölkerungsaustausch, rief sie der jubelnden Menge zu. „Ich hoffe, wir können dieses Land mit Migranten, mit arbeitenden Menschen, von Faschisten und Rassisten befreien. Natürlich will ich einen Bevölkerungsaustausch: Austausch der Faschisten, Austausch der Rassisten, Austausch der Opportunisten.“
X-Chef Elon Musk kommentierte: „Sie propagiert Völkermord. Absolut verachtenswert.“ Die niederländische Polit-Kommentatorin Eva Vlaardingerbroek bezeichnete den Ausschnitt als einen seltenen Moment der Offenheit seitens der radikalen Linken. Laut Vlaardingerbroek bestätige das Video die Vorwürfe, wonach die demografische Veränderung der europäischen Bevölkerung gezielt als politische Strategie eingesetzt werde.
Auch Trump teilt Rede von „Großem Austausch“
Erst kürzlich hatte eine Rede der niederländischen Aktivistin Vlaardingerbroek aus dem Jahr 2024 ein unerwartetes Comeback erlebt: Die 27-Jährige warnte darin vor den Folgen der Massenmigration und sprach offen von einem „Großen Austausch“ der einheimischen Bevölkerung. Die Rede, in der EU massiv bekämpft und zensiert, wurde Ende Januar von US-Präsident Donald Trump auf seiner Plattform „Truth Social“ geteilt.
Auch der französische Links-Politiker Jean-Luc Mélenchon hielt am 22. Januar in Toulouse eine Rede, in der er auf den „Großen Austausch“ Bezug nahm. Es bräuchte Wahlen, bei denen die Vielfalt des gesamten französischen Volkes abgebildet werde, forderte er. Die Listen seiner Partei sollten das „neue Frankreich“ darstellen, eine Generation des „Großen Austausches“.
Das Bundesamt für Verfassungsschutz deutet Begriffe wie „Großer Austausch“ oder „Bevölkerungsaustausch“ als rechtsextreme Verschwörungsvokabeln. Die Wortwahl stammt ursprünglich vom französischen Autor Renaud Camus, der 2011 ein Buch unter dem Titel „Le grand remplacement“ veröffentlichte. Der Begriff beschreibt die demografische und kulturelle Ersetzung der europäischen Population durch nicht-weiße Einwanderer, vornehmlich aus Afrika und dem Nahen Osten.
In einer von NIUS beauftragten INSA-Umfrage stimmte eine Mehrheit der Aussage zu, dass „Europäer nach und nach durch Einwanderer aus Afrika und dem Nahen Osten ersetzt werden“. 45 Prozent glaubten an diese These und sagten „stimme zu“ oder „stimme eher zu“, 41 Prozent verneinten die Aussage. 14 Prozent wussten keine Antwort oder wollten dazu keine Äußerung treffen.
Lesen Sie auch:
Zwei Drittel beklagen Rassismus gegen Weiße.
Mehr NIUS:
Trump kündigt „vollumfänglichen Sieg“ gegen Iran innerhalb von 14 Tagen an
Britische Times deckt auf: Polizei wollte Henry Nowak nach seinem Tod als Angreifer darstellen
Militär meldet Raketen aus Iran und dem Jemen: Israel schlägt gegen Iran zurück
Europas Institutionen räumen die Identität ab
USA: Libanon und Israel wollen Waffenruhe umsetzen
Deutschland fällt bei Wahl in UN-Sicherheitsrat durch
Neue Eskalation: USA und Iran greifen sich in Golfregion an
„I can't breathe“: Bodycam-Video zeigt die grausamen letzten Minuten von Henry Nowak
Mehr NIUS:
Europas Institutionen räumen die Identität ab
USA: Libanon und Israel wollen Waffenruhe umsetzen
Deutschland fällt bei Wahl in UN-Sicherheitsrat durch
Neue Eskalation: USA und Iran greifen sich in Golfregion an
„I can't breathe“: Bodycam-Video zeigt die grausamen letzten Minuten von Henry Nowak
Iran setzt Gespräche mit den USA aus: Mullahs planen Komplett-Blockade der Straße von Hormus
Jill Biden spricht über den kognitiven Abbau ihres Ehemanns: „Er war derselbe – die Essenz desselben Joe Biden“
Paris: Ausschreitungen und Vandalismus nach Champions-League-Finale
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare