DB-Schaffner durch „massive stumpfe Gewalt gegen den Kopf“ im Regionalzug getötet: Als sein Vater von Serkans Tod erfuhr, erlitt er einen Herzinfarkt
Ein Beitrag von
Der Zugbegleiter wurde nach aktuellen Erkenntnissen „aus einer Gruppe heraus“ attackiert. Gegenüber NIUS teilte die Staatsanwaltschaft mit, dass man „ausdrücklich“ nicht bestätigen könne, „dass der Beschuldigte Teil einer Personengruppe war.“ Dies entsreche auch „nicht dem gegenwärtigen Ermittlungsstand“.

Passanten trauern am Bahnhof Landstuhl um den getöteten Serkan C. . Sein Tod macht fassungslos.
Der 26-Jährige schlug unkontrolliert auf den Schaffner ein
Zeugen berichten, dass der Mann den Bahnmitarbeiter zunächst bedrängte und mit erhobener Faust bedrohte. Serkan C. habe versucht, die Situation zu beruhigen und Distanz zu wahren. Als er den Schwarzfahrer aus dem Zug verweisen wollte, schlug dieser laut Zeugenaussagen unkontrolliert auf ihn ein. Der Zugbegleiter stürzte zu Boden und blieb reglos liegen.

Der Gewaltausbruch ereignete sich am Montag zwischen den Bahnhöfen Landstuhl und Homburg (Saar, Foto). Am frühen Mittwochmorgen erlag der niedergeschlagene Schaffner seinen Verletzungen.
Rund zehn Minuten nach dem Angriff traf die Bundespolizei ein und begann laut Zeugen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Kurz darauf übernahm ein Notarzt die Versorgung. Der Tatverdächtige wurde noch im Zug festgenommen und in Handschellen abgeführt.
Serkan C. hinterlässt Ehefrau und Kinder
Trotz intensiver medizinischer Behandlung überlebte der 36-Jährige die schweren Verletzungen nicht. Er hinterlässt eine Ehefrau und Kinder.
Nach Bekanntwerden seines Todes erklärte Bahnchefin Evelyn Palla: „Der tragische Tod macht mich fassungslos und traurig. Mein tiefes Mitgefühl gilt den Angehörigen von Serkan C., seinen Freunden und seinen Kolleginnen und Kollegen. Wir alle bei der Deutschen Bahn verurteilen aufs Schärfste diesen schrecklichen Gewaltexzess und den völlig sinnlosen Tod des Kollegen. Wir alle müssen uns die Frage stellen, warum kommt es immer wieder zu solchen Gewaltausbrüchen? Wir, die Politik, die Gesellschaft, müssen Antworten geben. Heute ist ein schwarzer Tag für alle Eisenbahnerinnen und Eisenbahner im Land. Wir bei der Bahn trauern.“
Eine Sprecherin der Polizei bestätigte, dass der mutmaßliche Täter ein 26-jähriger Grieche ohne festen Wohnsitz in Deutschland ist. Nach eigenen Angaben soll er in Luxemburg wohnhaft sein. Vorstrafen oder polizeiliche Erkenntnisse in Deutschland liegen nicht vor, ebenso wenig Anhaltspunkte für einen länger andauernden Aufenthalt in Deutschland. Zu dem Ziel des Beschuldigten liegen der Staatsanwaltschaft bislang „keine Erkenntnisse“ vor. Die Motivlage bliebe Gegenstand weiterer Ermittlungen.
Der Grieche wurde einem Haftrichter vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete. Gegen ihn besteht der dringende Verdacht des versuchten Totschlags.
Auch bei NIUS:
Neue Spitznamen und ein fragwürdiges Alter: Die zwei Leben des südsudanesischen U-Bahn-Mörders Ariop A.
Mehr NIUS:
Diese Statistik belegt die Gewalt der „Zivilgesellschaft“ gegen CDU/CSU
Imagewechsel: Niedersachsen zahlt 10 Millionen Euro für den Slogan „Das ist groß” mit Windrad-Optik
Kampfjet-Projekt geplatzt: So verhöhnte Frankreich die Deutschen schon vor dem Bruch
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Mehr NIUS:
Nach Stromausfall in Reutlingen: 20-Uhr-Tagesschau verschweigt Linksextremismus-Verdacht
BVG stoppt NIUS-Werbekampagne
Lufthansa-Jet-Unfall in Frankfurt +++ Mehrere Personen verletzt
Horror-Tat in Hamburg: Inder (31) schlachtet REWE-Mitarbeiter mit Kampfmesser ab
Straßenbahn in Berlin entgleist – 20 Verletzte
Gericht entscheidet: Görlitzer Park muss nachts offen bleiben
Drohne am Münchner Flughafen? Abflüge am Samstag verzögert
Bundespolizei verweigert Sprecher der deutschen Identitären die Ausreise nach Portugal
Redaktion
Artikel teilen


Kommentare