Direkt am Arc de Triomphe in Paris: Islamist sticht mit Messer auf Polizisten ein
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Islamistischer Terrorangriff direkt am Arc de Triomphe! Brahim Bahrir (48) ging während einer Zeremonie am Grabmal des unbekannten Soldaten auf Sicherheitskräfte los und verletzte dabei nach Behördenangaben einen Beamten mit einem Messer. Ein weiterer Polizist eröffnete das Feuer, um den Angreifer zu stoppen.
Angriff bei Zeremonie an der „Ewigen Flamme“
Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Ermittler gegen 18 Uhr, als die tägliche Zeremonie zur Entzündung der sogenannten Ewigen Flamme vorbereitet wurde. Diese Flamme unterhalb des Triumphbogens erinnert an gefallene Soldaten und brennt seit Jahrzehnten als nationales Symbol des Gedenkens. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft PNAT übernahm noch am Abend die Ermittlungen, berichten mehrere französische Medien übereinstimmend.
Macron spricht von islamistischem Terror

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnete die Tat öffentlich als islamistischen Terrorangriff und lobte das schnelle Eingreifen der Einsatzkräfte. Die Republik, so Macron, werde sich „nicht einschüchtern“ lassen – die Flamme solle angesichts des islamistischen Terrorismus weiterbrennen.
Täter stirbt nach Schüssen – Beamter stabil
Aus Ermittlerkreisen hieß es, der Angreifer sei von mehreren Kugeln getroffen und in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort erlag er später seinen Verletzungen. Der angegriffene Beamte erlitt nach offiziellen Angaben keine schweren Verletzungen.
Vorbestraft: Verurteilung in Belgien wegen Angriffen auf Polizisten

Islamist Brahim Bahrir erlag seinen Verletzungen.
Bei dem Angreifer handelt es sich laut Staatsanwaltschaft um den 1978 geborenen Franzosen Brahim Bahrir. Er war bereits 2012 in Brüssel auffällig geworden: In Molenbeek hatte er mehrere Polizisten mit einem Messer attackiert und wurde später wegen versuchten Mordes in Verbindung mit Terrorismus zu 17 Jahren Haft verurteilt. Laut der französischen Zeitung Le Monde stand der Mann auch in Frankreich unter Beobachtung und war erst Ende 2025 aus der Haft entlassen worden.
Die Anti-Terror-Ermittler prüfen nun die Motivlage, mögliche Unterstützer sowie die Frage, wie eng der Mann tatsächlich überwacht wurde. Gerade diese Frage dürfte politisch brisant werden: Frankreich ringt seit Jahren mit dem Umgang mit als gefährlich eingestuften, radikalisierten Straftätern nach der Entlassung aus der Haft.
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