Blutiger Bandenkrieg in Wien
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Blutiger Bandenkrieg in Wien-Brigittenau: Schwer bewaffnete syrische und russische Gruppen sind auf offener Straße aufeinandergestoßen. Das Zusammentreffen eskalierte völlig zu einem blutigen Bandenkrieg – der Schusswechsel forderte mehrere Verletzte.
Erneut sorgt ein Bandenkrieg in Wien für Beunruhigung auf den Straßen der österreichischen Hauptstadt. Eine Gruppe schwerbewaffneter Syrer und Russen sollen sich über soziale Netzwerke zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung verabredet haben. Am vergangenen Freitag stoßen gegen 21:40 die zwei Gruppen im Anton-Kummerer-Park in Wien-Brigittenau aufeinander. Das Zusammentreffen eskalierte völlig zu einer blutigen Auseinandersetzung. Mindestens drei Männer wurden durch Schusswaffen und Messer verletzt.
Schwer bewaffnet
Laut derzeitigen Erkenntnissen der LPD Wien soll die syrische Jugendbande, im Alter zwischen 15 und 21 Jahren) mit Messern, Reizgassprays sowie Schlagwaffen bewaffnet gewesen sein. Die russische Gruppe hatte Schusswaffe – vermutlich Faustfeuerwaffen und Schreckschusspistolen – dabei, wie die Polizei bestätigt. Im Laufe der Auseinandersetzung werden mindestens zwei Männer der syrischen Gruppe durch Schusswaffen leicht verletzt. Ein Mann der russischen Gruppe erleidet eine leichte Verletzung, vermutlich durch eine Messerattacke. Anschließend seien die meisten der beiden Gruppe geflüchtet.
In der #Brigittenau kam es gestern Abend zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen, die offenbar über soziale Netzwerke verabredet wurde. Mindestens drei Männer wurden durch Schusswaffen und Messer verletzt.
— POLIZEI WIEN (@LPDWien) July 6, 2024
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Täter versuchen zu fliehen
Nach der blutigen Auseinandersetzung sind laut Polizeibericht die meisten der beiden Gruppen geflüchtet. Mehrere Notrufe gingen bei der Polizei ein. Vor Ort konnten die Polizeibeamten einige, vermutlich am Raufhandel beteiligte, Männer sowie die verletzten Personen antreffen. Die Verletzten wurden durch Einsatzkräfte der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt und teilweise für eine ambulante Versorgung in ein Spital gebracht.
Die Ermittlungen laufen
Die Polizei konnte am Tatort fünf durch Schusswaffenprojektile beschädigte Autos feststellten. Weiters konnten mehrere, mutmaßliche Tatwaffen in der Umgebung des Tatortes vorgefunden und sichergestellt werden. Noch konnten nicht alle Beteiligten ausgeforscht werden. Hintergrund und Ablauf der gewaltsamen Auseinandersetzungen sind noch nicht restlos geklärt. Das Landeskriminalamt Wien hat die Ermittlungen übernommen. Der genaue Tatablauf, die genaue Anzahl an Tatverdächtigen sowie auch die Motive die zur Tat führten sind Gegenstand laufender Ermittlungen.
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