Epstein-Files: Bill Gates gibt Affären mit Russinnen zu
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Bill Gates hat sich intern bei Mitarbeitern der Gates Foundation für seine Kontakte zu Jeffrey Epstein entschuldigt. Bei einer internen Versammlung sprach der Microsoft-Mitgründer demnach offen darüber, dass er Zeit mit dem später verurteilten Sexualstraftäter verbracht habe. Außerdem räumte Gates ein, während seiner Ehe mit Melinda French Gates zwei Affären mit russischen Frauen gehabt zu haben. Er sagte zugleich: „Ich habe nichts Illegales getan.“
Über diese Details berichtet das Wall Street Journal, in Deutschland griff die Bild den Bericht zuerst auf. Nach Angaben der Zeitung liegt ihr eine Aufnahme der internen Veranstaltung vor. Gates bezeichnete es dem Bericht zufolge als „einen riesigen Fehler“, sich mit Epstein eingelassen zu haben. Er bat um Verzeihung und erklärte: „Ich entschuldige mich bei allen Menschen, die meinetwegen in diese Sache hineingezogen wurden.“ Die Epstein-Kontakte hätten auch der Stiftung geschadet und einen Schatten auf ihre Arbeit geworfen, so Gates laut Wall Street Journal. Die Verbindung schade dem Ruf der Organisation.
Affären mit Bridge-Spielerin und Kernphysikerin
In derselben Runde sprach Gates demnach auch über zwei außereheliche Beziehungen. Diese hätten jedoch nichts mit Epsteins Opfern zu tun gehabt. Gates wird mit den Worten zitiert: „Ich hatte tatsächlich Affären – eine mit einer russischen Bridge-Spielerin, die mich bei Bridge-Veranstaltungen traf, und eine mit einer russischen Kernphysikerin, die ich durch geschäftliche Aktivitäten kennenlernte.“
Gates stellte in dem internen Gespräch außerdem klar, dass er Epsteins Privatinsel nie betreten habe. Er betonte demnach auch, keinen Kontakt zu Epsteins Opferkreis gehabt zu haben. Wörtlich sagte er: „Ich habe nie Zeit mit Opfern verbracht und den Frauen um ihn herum.“
Nach dem Ende des Kontakts zu Epstein soll dieser laut Bericht eine E-Mail an sich selbst verfasst haben. Darin habe Epstein behauptet, Gates habe ihn um ein Antibiotikum gebeten, das Melinda French Gates heimlich verabreicht werden könne, nachdem Gates sich bei einer Affäre mit einer Geschlechtskrankheit angesteckt habe.
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