Im Urlaub in Paris: Touristin (25) von fünf Männern „afrikanischen Phänotyps“ vergewaltigt
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In Paris ist es zu einer schweren Gruppenvergewaltigung gekommen. Wie Le Journal du Dimanche berichtet, soll dort in der Nacht von Samstag auf Sonntag eine 25-jährige australische Touristin von fünf „Männern afrikanischen Phänotyps“ vergewaltigt worden sein.
Demnach soll sich die Tat in den Morgenstunden im 18. Arrondissement zugetragen haben: der Bezirk, in dem sich unter anderem auch die Touristenattraktion Montmartre befindet. Gegen fünf Uhr morgens soll die Frau ersten Erkenntnissen zufolge in einen noch geöffneten Kebabladen des örtlichen Boulevards de Clichy geflüchtet sein und von dort die Polizei verständigt haben.
Polizeiquellen berichten, dass die Frau angab, von fünf Männern „afrikanischen Phänotyps“ vergewaltigt worden zu sein. Die Australierin, die ihren Urlaub in der französischen Hauptstadt verbrachte, soll bei der Befragung traumatisiert gewesen sein und unter Alkoholeinfluss gestanden haben. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der zuständige Richter hat laut Informationen von Le Journal du Dimanche in dem Fall einen spezialisierten Dienst für ausländische Missbrauchsopfer eingeschaltet haben – auch, weil die Touristin am heutigen Montag in ihre Heimat zurückkehren soll.
Laut Behördenangaben ist die Identität der Männer unbekannt, ebenso wie die genauen Umstände der Tat. Der Bereich im 18. Arrondissement ist jedoch videoüberwacht. Aktuell würden Bilder der Nacht zu Sonntag ausgewertet werden.

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Parallelen zu Missbrauchsopfer aus England
Bereits im Juni war es im gleichen Bezirk zu einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung einer englischen Touristin gekommen. Die Frau, die anlässlich eines Musikfestivals in Paris war, erklärte, sie sei am 22. Juni von mehreren Personen sexuell missbraucht worden, bevor ihr Handy gestohlen wurde. In dem Fall konnte die Polizei bislang keine Tatverdächtigen festnehmen. Unklar ist, ob die Tätergruppe die gleiche sein könnte.
Insgesamt verzeichnete die Pariser Polizei im Jahr 2023 93 „Vergewaltigungen an öffentlichen Plätzen“. Darunter zählen Plätze, Straßen, Gärten oder Parks. Im Jahr 2022 lag die Zahl in der französischen Hauptstadt bei 92 Fällen. Am 26. Juli beginnen in Paris die olympischen Spiele, für die Frankreich mehrere Tausende Polizisten, Soldaten und Sicherheitsbeamte abbestellt hat, die für die Sicherheit im öffentlichen Raum sorgen sollen.
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