Israels Präsident über die Deutsche Shani Louk: „Diese barbarischen Tiere haben ihr den Kopf abgehackt“
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Ihr Video ging um die Welt: Shani Louk, die junge deutsche Frau, die schwer gezeichnet am 7. Oktober von Hamas-Terroristen auf der Ladefläche eines Pickups in den Gazastreifen verschleppt wurde.
Jetzt ist klar, dass die junge Frau tot ist: „Mit großer Trauer geben wir den Tod meiner Schwester bekannt“, schrieb Shanis Schwester am Montagmorgen auf Instagram. Auch Shanis Mutter sagte laut NTV: „Leider haben wir gestern die Nachricht bekommen, dass meine Tochter nicht mehr am Leben ist.“
„Diese barbarischen, sadistischen Tiere“
Die traurige Nachricht wurde inzwischen von israelischen Behörden bestätigt. Und: Der israelische Staatspräsident Jitzchak Herzog berichtete in einem Interview, wie grausam Shani Louk nach ihrer Verschleppung nach Gaza ermordet wurde.
„Es tut mir wirklich leid, berichten zu müssen, dass wir jetzt die Nachricht erhalten haben, dass Shani Nicole Louk als ermordet und tot bestätigt wurde. Man hat ihren Schädel gefunden“, sagte Präsident Herzog im Gespräch mit Bild. „Das bedeutet, dass diese barbarischen, sadistischen Tiere ihr einfach den Kopf abgehackt haben, als sie Israelis angriffen, folterten und töteten. Es ist eine große Tragödie, und ich spreche ihrer Familie mein tiefes Beileid aus.“

Mama und Tochter – Ricarda Louk glaubte nach der Entführung fest daran, dass Shani noch lebt.
Die 22-jährige Shani Louk war am 7. Oktober auf dem Festival im Süden des Landes, als die Hamas-Terroristen das Gelände stürmten und 260 Menschen ermordeten. Die Deutsche wurde in den Gazastreifen entführt.
Shani Louks Familie, von der ein Teil in Baden-Württemberg lebt, ging im Anschluss davon aus, dass die junge Frau schwer verletzt, aber am Leben ist und sich im Gazastreifen befindet. „Meine Tochter ist am Kopf verletzt und die Zeit drängt“, sagte ihre Mutter im Rahmen des Israel-Besuchs von Außenministerin Annalena Baerbock. Diese Informationen habe die Familie „über eine vertraute Person im Gazastreifen“ erhalten. Mehr könne sie über ihre Quelle nicht sagen.
Mit diesem Video wandte sich Ricarda Louk an die Bundesregierung, flehte die Politik an, sich endlich für die Rettung ihrer Tochter einzusetzen:
Das Video, das die Hamas-Barbaren von der entführten Shani in Umlauf brachten, ging um die Welt und versetzte Millionen Menschen in Schockstarre. Es zeigt, wie die 22-Jährige mit dem Gesicht nach unten und verdrehten Gliedmaßen auf der Ladefläche eines Pick-up-Trucks liegt, umringt von schwer bewaffneten Terroristen und johlenden Schaulustigen.

Eine Szene aus dem grausamen Video, das von den Terroristen in Umlauf gebracht wurde.
Shanis Körper wirkt leblos, ein Junge spuckt auf sie. Die Szenen sind unerträglich. Ob Shani an diesem Tag bereits tot oder bewusstlos war – noch immer offen.

Der Post von Shanis Schwester am Montagmorgen, im Original auf Hebräisch
Das Hoffen auf ein Happy End war vergebens. Shani ist nicht mehr am Leben.
„Wir haben die schrecklichsten Tragödien gesehen, die man sich vorstellen kann“
Erst jetzt habe man Shani Louks Leiche identifizieren können, sagte Israels Präsident Jitzchak Herzog der Bild. Die Identifizierung von 40 weiteren Leichen stehe noch immer aus, da die Opfer auf entsetzlichste Art misshandelt, verbrannt oder zerstückelt wurden.
„Was wir an der Grenze zwischen Gaza und Israel gesehen haben, geht weit über ein Progrom hinaus. Wir sahen ein Schlachthaus“, so Herzog gegenüber Bild. „Wir sahen, wie das Blut auf den Straßen floss. Wir haben die schrecklichsten Tragödien gesehen, die man sich vorstellen kann.“
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