„Kraft des Hijabs“: Kopftuch-Statue in England errichtet
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- Die „Strength of the Hijab“-Skulptur, die erste ihrer Art weltweit, wurde jüngst in Smethwick errichtet.
- Die Skulptur, entworfen von Luke Perry, soll Frauen ehren, die Hijabs tragen.
- Kritiker weisen auf die frauenunterdrückende Funktion des Hijabs hin.
In den Straßen von Smethwick in England wurde kürzlich eine Hijab-Skulptur enthüllt, die als weltweit erste ihrer Art gilt. Die „Strength of the Hijab“-Skulptur, entworfen vom renommierten Künstler Luke Perry, soll Frauen, die Hijabs tragen, Anerkennung zollen. „Strength of the Hijab“ bedeutet übersetzt: die Kraft des Hijabs.
Die Skulptur, die von Legacy West Midlands in Auftrag gegeben wurde, einer Wohltätigkeitsorganisation, die das Erbe der Nachkriegs-Migrantengemeinschaften in Birmingham ehren möchte, steht fünf Meter hoch und wiegt etwa eine Tonne. Perry betonte, dass die Skulptur die unterrepräsentierte Gemeinschaft der Hijab-tragenden Frauen darstellt und ihre Sichtbarkeit in der Gesellschaft erhöhen soll.
Ein Hijab ist ein traditionelles Kopftuch, das von vielen muslimischen Frauen getragen wird. Oft ist der Hijab im Zentrum von Kritik, da er von einigen als Symbol der Unterdrückung, mangelnden Gleichberechtigung und kulturellen Zwangs wahrgenommen wird, während andere ihn als Ausdruck religiöser Identität verteidigen.

Die umstrittene Skulptur soll Frauen, die einen Hijab tragen, ehren.
Nun wurden allerdings Bedenken geäußert hinsichtlich der Botschaft, die das Denkmal sende. Einige Kritiker argumentieren, dass der Hijab ein Symbol der Unterdrückung ist. Megan Manson von der National Secular Society schreibt in einem Artikel: „Denkmäler für Symbole der religiösen Unterdrückung sind das Letzte, was wir brauchen.“
Künstler Luke Perry kann diese Bedenken nicht verstehen: „Es besteht die Möglichkeit, dass dieses Werk aus verschiedenen Gründen umstritten sein könnte. Ich habe nicht das Gefühl, dass irgendetwas davon zutrifft, aber es gibt viele Menschen, die sich gegen die Unterschiede in unseren Gemeinschaften sträuben und sie gerne noch stärker voneinander trennen würden.“
Toleranz, nur im umgekehrten Sinne, wäre auch im Iran wünschenswert: Dort wurden im letzten Jahr bei Anti-Hijab-Protesten mehr als 500 Menschen getötet und an die 20.000 Menschen verhaftet.
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