Neue Richtlinien für Schulen: Großbritannien macht Schluss mit Gender-Ideologie im Unterricht
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Gender-Ideologie im Unterricht? Das macht die Regierung in Großbritannien jetzt rückgängig. Die Bildungsministerin verkündete am Donnerstag neue Richtlinien für Schulen. Das Thema Geschlechtsidentität soll für den Schulunterricht gestrichen werden.
Die britische Regierung verkündete am Donnerstag (16. Mai) neue Richtlinien für Schulen. Die sogenannte Beziehungs-, Sexual- und Gesundheitserziehung (RSHE) solle sicherstellen, dass die unterrichteten Inhalte „faktenbasiert“ und „angemessen“ sind.
Die Theorie der Geschlechtsidentität wird für den Unterricht gestrichen
Die konservative Bildungsministerin Gillian Keegan von Großbritannien macht also ab sofort Schluss mit Gender-Ideologie im Unterricht. Denn: Den britischen Schulen wird mit dem Leitlinienentwurf nun untersagt, Sexualerziehung vor der fünften Klasse – also vor dem neunten oder zehnten Lebensjahr – zu unterrichten. Und: die „umstrittene Theorie der Geschlechtsidentität“ wird für den Unterricht komplett gestrichen.

Die konservative britische Bildungsministerin: Gillian Keegan.
Kinder dürften etwas über Transsexuelle lernen, die sich einer Operation zur Geschlechtsumwandlung unterzogen haben, nicht aber über „Gender-Ideologie“, sagte die Bildungsministerin. Gillian Keegan betonte auch, die Leitlinien der Regierung zur Sexualerziehung zielen darauf ab, die „Gender-Ideologie“ in Schulen zu stoppen, die „das biologische Geschlecht ignoriert“.
Keegan will altersgerechte Aufklärung
Zudem sollen die Einzelheiten sexueller Handlungen NICHT vor der neunten Klasse (13 Jahre) besprochen werden, heißt es weiter. Risiken unangemessener Online-Inhalte wie Pornografie können hingegen „altersgerecht“ ab der siebten Klasse besprochen werden.
Die neuen Schulregeln werden rechtsverbindlich sein – wann sie in Kraft treten, ist noch offen. Zuvor hieß es in den Schul-Richtlinien bloß, dass Schüler in einem „angemessenen Alter“ über Geschlechtsidentität aufgeklärt werden sollen – ohne ein konkretes Alter.
Zu ihrem Entwurfspapier sagte Keegan, dass es bei den Leitlinien darum ginge, Kindern die „richtigen Informationen zur richtigen Zeit“ zu geben. Aber auch sicherzustellen, dass die „Unschuld der Kindheit“ nicht dadurch beeinträchtigt wird, dass ihnen etwas „viel zu früh“ beigebracht wird.
Die Grundprinzipien bei Straftaten der sexuellen Gewalt, einschließlich Vergewaltigung und sexuellem Übergriffen, seien für Schüler wichtig vor der neunten Klasse zu verstehen, heißt es in den Leitlinien.
Hintergrund eines neu überarbeiteten Entwurfs durch das Bildungsministerium ist, dass es „einige Hinweise“ gegeben habe, dass den Schülern die „72 Geschlechter“-Theorie beigebracht wurde und dass sich das Geschlecht als Fakt „täglich ändern“ ließe.
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