Trump: Einigung mit China zu Seltenen Erden
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Im Streit um Chinas Exportkontrollen auf Seltene Erden hat US-Präsident Donald Trump nach eigenen Worten eine Übereinkunft mit Präsident Xi Jinping erzielt. Die Hindernisse seien aus dem Weg geräumt, die Vereinbarung gelte zunächst für ein Jahr, sagte Trump nach dem Treffen. Er hoffe, dass der Begriff „Seltene Erde“ für „eine Weile aus unserem Vokabular verschwindet“, sagte er vor Journalisten während seines Rückflugs aus Südkorea in die USA an Bord der Regierungsmaschine Air Force One.
Laut Trump gilt die Vereinbarung für ein Jahr und kann dann nach Verhandlungen um ein weiteres Jahr verlängert werden. Nähere Angaben zu der von ihm bekanntgegebenen Einigung machte der US-Präsident zunächst nicht.
Auch Einigung bei Fentanyl-Zöllen
Zudem kündigte Trump an, Fentanyl-Zölle auf chinesische Produkte um 10 Prozentpunkte zu senken. Diese zusätzlichen Importgebühren in Höhe von ursprünglich 20 Prozent hatte Trumps Regierung wegen der tödlichen Fentanyl-Krise in den USA eingeführt. Washington warf Peking seit längerem vor, nicht genug zu unternehmen, um die Lieferung der zur Herstellung für das synthetische Opioid benötigten Stoffe zu unterbinden. Damit betragen die Zölle gegen chinesische Produkte laut Trump ab sofort 47 Prozent.

Mission erfüllt: Trump beim Einsteigen in die Air Force One nach Abschluss des Deals mit Xi.
Bereits im Vorfeld war erwartet worden, dass Peking eine bevorstehende Erweiterung der Exportkontrollen auf fünf weitere Seltene Erden ab dem 8. November aussetzen könnte. Seit April verlangt die Volksrepublik bereits ein für Firmen kompliziertes und langwieriges Antragsverfahren, um sieben jener Rohstoffe exportieren zu können. China argumentiert, man wolle damit verhindern, dass Materialien, die auch für die Rüstungsindustrie wichtig sind, nicht ungenehmigt für militärische Zwecke verwendet werden.
Rohstoffe für Hightech und Motoren
China ist weltweit führend bei der Förderung und Verarbeitung Seltener Erden – und nutzte dies als Hebel in den Verhandlungen mit den USA. Die Rohstoffe und daraus gefertigte Magnete werden in der Industrie sowie der Hightech- und Rüstungsbranche benötigt. Seltene Erden stecken in Bildschirmen von Smartphones oder Fernsehern, aber auch in den Antrieben für Elektromotoren, in Halbleitern oder Turbinen.
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