Trump kritisiert Deutschland und die Nato – und droht Iran-Mullahs mit Vernichtung
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US-Präsident Donald Trump hat Deutschland im Zusammenhang mit dem Iran-Krieg erneut kritisiert – und zugleich seine Drohungen gegen Teheran massiv verschärft.
Bei einer Pressekonferenz erinnerte Trump daran, dass die USA Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaut hätten. „Wir haben Deutschland wieder aufgebaut“, sagte der US-Präsident. Heute aber stelle sich die Bundesregierung auf den Standpunkt, der Krieg in Nahost gehe sie nichts an.
„Nein, nein, nein – wir helfen nicht“
Auch die Nato nahm Trump ins Visier. Das Bündnis sei ein „Papiertiger“. Er habe die Partner aufgefordert, bei der Sicherung der Straße von Hormus zu helfen – die Antwort sei einhellig gewesen: „Nein, nein, nein – wir helfen nicht.“
Mit Blick auf das Bündnis verwies Trump zudem auf ein anstehendes Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte. Spannungen gebe es bereits seit längerem, etwa im Streit um Grönland. „Wir wollen Grönland. Sie wollen es uns nicht geben, und ich habe gesagt: Auf Wiedersehen.“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) traf US-Präsident Donald Trump Anfang März zum zweiten Mal im Weißen Haus.
Drohung an die Mullahs: Iran könnte morgen Nacht vernichtet werden
Parallel dazu verschärfte Trump den Druck auf den Iran deutlich. Am Tag vor Ablauf seines Ultimatums erklärte er: „Das ganze Land kann in einer Nacht ausgeschaltet werden, und diese Nacht könnte morgen sein.“
Hintergrund ist die Blockade der Straße von Hormus, eine der wichtigsten Routen für den globalen Öl- und Gastransport. Trump hatte Teheran ultimativ aufgefordert, die Passage wieder freizugeben. Die Frist endet am Dienstagabend US-Ostküstenzeit (2.00 Uhr unserer Zeit in der Nacht zum Mittwoch).

Der US-Präsident kündigte an, den Iran zurück in die „Steinzeit“ zu versetzen, wenn die Straße von Hormus nicht innerhalb des laufenden Ultimatums nicht geöffnet wird.
Sollte der Iran nicht einlenken, drohen laut Trump Angriffe auf Energieanlagen und Infrastruktur. Bereits zuvor hatte er angekündigt, das Land im Zweifel zurück in die „Steinzeit“ zu befördern.
Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus liegt weiterhin weitgehend still.
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