Verstörender Protest gegen Trump-Warnung: Schwangere nehmen vor laufender Kamera Paracetamol
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Weil US-Präsident Trump auf einer Pressekonferenz Schwangere vor der Einnahme von Paracetamol warnte, werfen sich hochschwangere Frauen in den USA das Schmerzmittel vor laufender Kamera ein.
Es ist ein Protest, der erschreckender nicht sein könnte, und der auf Kosten der wehrlosesten aller Menschen geht: Auf TikTok kursieren Videos von hochschwangeren Frauen, die vor laufender Kamera das Schmerzmittel Paracetamol (in den USA als Tylenol bekannt) schlucken, um sich damit gegen den US-Präsidenten zu positionieren. Trump hatte vor einigen Tagen in einem öffentlichen Statement gewarnt, eine Einnahme des Medikaments während der Schwangerschaft erhöhe das Risiko für Autismus und sei „nicht gut“.

Diese TikTokerin schreibt: „Ich nehme Tylenol, obwohl ich schwanger bin, was soll die Regierung schon dagegen tun.“
„Mein Baby wird keinen Autismus kriegen“
Eine Frau berichtet beispielsweise vor laufender Kamera, sie sei in der 28. Woche schwanger, fragt dann: „Wisst ihr, was ich jetzt nehmen werde?“ Mit einem breiten Grinsen im Gesicht hebt sie einen roten, US-typisch überdimensionierten Pillen-Behälter hoch, öffnet ihn und löst auf: „Tylenol“. Die Frau gibt sich überzeugt: „Mein Baby wird keinen Autismus kriegen.“ Dann steckt sie die Pille in den Mund, trinkt Wasser nach und streckt zum Beweis, dass sie die Pille auch wirklich heruntergeschluckt hat, die Zunge heraus.
In einem anderen Video tanzt eine schwangere Frau, hebt einen Plastikbecher mit Flüssigkeit, schiebt sich die Pille in den Mund – und schluckt.

Späße auf Kosten eines ungeborenen Babys?
Ein politisches Statement, das möglicherweise auf Kosten des eigenen Babys gehen könnte. Denn unabhängig davon, ob man Trumps medizinischen Ratschlägen nun Glauben schenkt oder nicht: Das Unternehmen selbst schrieb im Jahr 2017 auf X: „Wir raten von der Anwendung unserer Produkte während der Schwangerschaft ab.“

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