Wieder Attentat auf Donald Trump! 58-Jähriger wollte Trump auf Golfplatz erschießen
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Zwei Monate nach dem Attentat auf Donald Trump sind wieder Schüsse in seiner Nähe abgefeuert worden. Das FBI wertet den Vorfall als versuchten Anschlag auf den republikanischen Präsidentschaftskandidaten. Und: Der mutmaßliche Attentäter auf Donald Trump ist bereits gefasst!
US-Medien berichten übereinstimmend, dass die Polizei Ryan Wesley Routh (58) verhaftet hat. Der Amerikaner soll sich auf dem Golfplatz von Donald Trump in West Palm Beach, Florida, mit einem Sturmgewehr in einem Gebüsch versteckt haben.
Ryan Wesley Routh
Der Attentäter: Routh wurde durch CNN und die Nachrichtenagentur AP als Verdächtiger bestätigt, wobei offenbar drei Quellen aus den Strafverfolgungsbehörden seine Identität bekannt gaben. Er soll an der North Carolina Agricultural and Technical State University studiert haben und zog 2018 nach Hawaii, wo er Eigentümer einer Stallbaufirma war.
Routh war mehrfach polizeibekannt, mit insgesamt acht Festnahmen, meist wegen geringfügiger Vergehen. John Miller, Experte bei CNN, berichtete, dass Rouths Social-Media-Aktivitäten stark auf seine vermeintliche Beteiligung am Ukraine-Krieg fokussiert waren. Seine „X“-Konten wurden mittlerweile gesperrt.

Der Wagen des Attentäters wurde von der Polizei gestoppt.
Das Motiv: Die Ermittler machten zunächst keine offiziellen Angaben zu dem Verdächtigen und seinen Beweggründen. US-Medien berichten allerdings, dass der Mann sich in sozialen Netzwerken häufig politisch geäußert habe und vor allem die von Russland angegriffene Ukraine unterstütze, deren wichtigster Verbündeter wiederum die US-Regierung unter Präsident Joe Biden ist. Er habe versucht, Ausländer dafür anzuwerben, in der Ukraine zu kämpfen. Dem Sender CNN zufolge äußerte sich der Mann im Netz auch kritisch über Trump.

Trump beim Golfen in Florida (Archivfoto)
Das war passiert: Zunächst berichtete Donald Trumps Wahlkampfteam am Sonntagmittag von Schüssen „in der Nähe“ des früheren US-Präsidenten, dann meldete sich das FBI zu Wort: Die US-Bundespolizei geht von einem versuchten Attentat auf den aktuellen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner aus. Der 78-Jährige blieb bei dem Vorfall in seinem Golfclub in West Palm Beach im US-Bundesstaat Florida unverletzt.
Das Attentat: Trump hatte am Sonntagnachmittag Golf in seinem Club in West Palm Beach gespielt, als ein Personenschützer des Secret Service einen Gewehrlauf aus dem mit Büschen umpflanzten Zaun des Golfplatzes herausragen sah. Plötzlich Schüsse! „Wir sind uns im Moment nicht sicher, ob die Person in der Lage war, auf unsere Agenten zu schießen. Aber mit Sicherheit waren unsere Agenten in der Lage, die Person anzugreifen“, sagte ein Vertreter des Secret Service bei einer Pressekonferenz.

Die US-Polizei sperrte den Bereich um Trumps Golfclub großräumig ab.
Die Flucht: Der Verdächtige ergriff nach Angaben der Polizei mit einem Auto die Flucht. Ein Zeuge habe ihn dabei allerdings beobachtet und der Polizei so helfen können, das Auto und den Mann zu identifizieren. Der Verdächtige wurde kurze Zeit später auf einer Autobahn in der Nähe des Tatorts festgenommen, wie der Sheriff von Palm Beach County Sheriff, Ric Bradshaw, sagte.
Der Eingangsbereich zum Trump-Golfplatz in West Palm Beach, Florida
Der Tatort: Trumps Golfclub ist von einem Zaun umgeben, davor stehen meterhohe Büsche und Bäume. Die Polizei sperrte einen Bereich direkt an einer Straße ab - mutmaßlich der Ort, an dem sich der Mann positioniert hatte. Der Polizei zufolge ließ er dort ein Sturmgewehr vom Typ AK-47 mit einem Zielfernrohr zurück. Die Sicherheitskräfte fanden außerdem zwei Rucksäcke und eine Kompaktkamera.
Am 13. Juli hatte ein Schütze bei einer Wahlkampfveranstaltung im Bundesstaat Pennsylvania von einem nahegelegenen Dach aus auf Trump geschossen. Trump wurde von einer Kugel am rechten Ohr verletzt, der Täter kurz darauf von Sicherheitskräften erschossen. Ein Besucher starb, zwei weitere wurden verletzt.
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