Nach linker „Stadt für alle“-Demo prügeln sich Türken mit einer Axt in Berlin
Ein Beitrag von
Am Samstagabend zogen linke Gruppen mit Musik und Transparenten durch den Berliner Bezirk Wedding und erklärten das Viertel zur „Stadt für alle“. Nur wenige Stunden später kam es auf derselben Strecke im Morgengrauen zu einem heftigen Streit unter mehreren Männern. Aufnahmen zeigen lautes Geschrei auf Türkisch. Mehrere Männer stritten sich. Mit von der Partie: eine Axt! Erst die Polizei konnte die Situation beruhigen.
Noch am Samstagabend tanzten linke Gruppen durch den Berliner Arbeiterbezirk Wedding. Mit Musik, Transparenten und Parolen erklärten sie Berlin zur „Stadt für alle“. Aufgerufen wurde zu Weltoffenheit, Vielfalt und gemeinschaftlichem Leben in der Hauptstadt. Das Video des Demonstrationszuges sehen Sie hier:
Doch keine zwölf Stunden später bot sich auf derselben Route ein völlig anderes Bild. Im Morgengrauen wurden Anwohner durch einen lautstarken Streit geweckt. Mehrere Männer schaukelten sich auf offener Straße in eine heftige Auseinandersetzung hoch. Gefilmt wurde, wie sie sich auf Türkisch anschreien. Irgendwann tauchte sogar eine Axt auf. Die Situation beruhigte sich erst, als die Polizei eintraf.
Die beiden Videos, die NIUS exklusiv vorliegen, zeigen in seltener Klarheit den Gegensatz zwischen politischer Inszenierung und alltäglicher Gewalt im Berliner Wedding. Wo noch am Abend zuvor Vielfalt und Toleranz gefeiert wurden, mussten Polizisten am nächsten Morgen eine eskalierende Auseinandersetzung beenden, bevor jemand mit einer Axt geschlagen worden wäre. Die Polizei sagt gegenüber NIUS: „Der Tatverdächtige ist ein 24-jähriger Deutscher, der einen 25-Jährigen deutsch-türken mit einer Axt bedroht haben soll. Weder der Beschuldigte, noch der Tatverdächtige wollte bei der Polizei Auskunft geben. Die Polizei ermittelt trotzdem wegen Bedrohung und versuchter Körperverletzung“.
Mehr NIUS:
Gruppe von Syrern greift in Berlin Afghanen an: 20-Jähriger stirbt durch Messerattacke
Mehr NIUS:
AfD schwenkt Deutschlandfahne vom Bundestags-Balkon – Polizei schreitet ein
In Berlin sind die meisten Extremisten links, die wenigsten rechts
„Ohne Ausweispflicht“: Linke Volksbühne möchte Gratis-Freibad eröffnen
Sommer in den Hauptstadtparks: „In Berlin gibt’s keine Deutschen“
Anschlag auf Berliner Stromnetz: Senat verweigert Aufklärung zu Wegners Krisenmanagement
Zwei Drittel aller Berliner fordern: Flughafen Tempelhof soll bebaut werden!
Zu wenige Unterschriften: Initiative „Berlin autofrei“ gescheitert
Fördermittel-Affäre in Berlin: Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson tritt zurück
Mehr NIUS:
Sommer in den Hauptstadtparks: „In Berlin gibt’s keine Deutschen“
Anschlag auf Berliner Stromnetz: Senat verweigert Aufklärung zu Wegners Krisenmanagement
Zwei Drittel aller Berliner fordern: Flughafen Tempelhof soll bebaut werden!
Zu wenige Unterschriften: Initiative „Berlin autofrei“ gescheitert
Fördermittel-Affäre in Berlin: Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson tritt zurück
Wegners Plan für ein sauberes Berlin: Touristen sollen Abfälle aufsammeln, „Einstellungs-Turbo“ für Müllsheriffs
Mega-Stau durch Mega-Bauarbeiten: Berlin wird autofrei – unfreiwillig
Karneval der Kulturen fehlen 250.000 Euro – auch für „Straßen-Absperrmaterial wie etwa Poller“
Marc Sierzputowski
Artikel teilen
Kommentare