DIW-Studie: Junge Menschen haben die Corona-Jahre noch immer nicht verkraftet
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Eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) bestätigte nun das, was für viele bereits anekdotische Evidenz und eigenes Erleben ist: Die Corona-Pandemie hat junge Menschen besonders geschädigt. Ein beträchtlicher Teil von ihnen hat sich noch immer nicht von der Krise erholt.
„Je jünger, desto stärker betroffen“, schreiben die Autoren der Studie. Das läge wohl auch an den anhaltenden negativen Entwicklungen, wie dem Krieg in der Ukraine, vermuten sie. Stetige Sorgen könnten zu psychischen Erkrankungen führen. Fakt ist auch, dass junge Menschen durch Homeschooling, Lockdowns, geschlossene Sporthallen einen viel größeren Einschnitt in einer ohnehin herausfordernden Zeit erlebten, der bei geringerer Lebenserfahrung umso drastischer wirkt.
Corona-Jahre verheerender als Finanzkrise
Die ab 50-Jährigen hätten sich hingegen im Jahr 2022 mental fast auf dem gleichen Niveau befunden wie vor der Pandemie. Tatsächlich zeichnete sich ein Negativ-Trend der Zufriedenheit unter Jugendlichen schon vor den Lockdowns ab. 2022 war jedoch ein noch schlechteres Jahr für die mentale Gesundheit junger Menschen als 2002.
Anders als bei der Finanzkrise 2008, durch die alle Altersgruppen scheinbar ähnlich betroffen waren, zeigt die Untersuchung des Berliner Wirtschaftsforschungsinstituts, dass die Pandemie vor allem den Jüngsten stark zugesetzt hat.
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