Jetzt ermittelt sogar der US-Bundesstaat Texas: Die Chronik der Pfizer-Skandale
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Die Staatsanwaltschaft des US-Bundesstaats Texas verklagt Pfizer dafür, mit irreführenden Behauptungen seinen Corona-Impfstoff vertrieben zu haben. Außerdem wirft sie dem Pharmagiganten vor, den öffentlichen Diskurs zensiert zu haben.
NIUS erzählt die Geschichte der Skandale, angefangen bei der ersten Whistleblowerin bis hin zu kürzlichen geleakten Dokumenten.
Staatsanwalt Ken Paxton klagt an: Das Unternehmen habe „die Wirksamkeit des COVID-19-Impfstoffs rechtswidrig falsch dargestellt“, Pfizer habe „unbegründete Behauptungen“ über sein Produkt aufgestellt und „damit gegen den Texas Deceptive Trade Practices Act“ verstoßen, heißt es in der Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft.
„Wir streben nach Gerechtigkeit für die Menschen in Texas, von denen viele durch tyrannische Impfvorschriften gezwungen wurden, ein fehlerhaftes Produkt einzunehmen, das durch Lügen verkauft wurde“, sagt Generalstaatsanwalt Ken Paxton.
„Die Fakten sind klar. Pfizer hat nicht die Wahrheit über seine COVID-19-Impfstoffe gesagt.“
Kämpferisch fährt er fort: „Während die Biden-Regierung die Pandemie zu einer Waffe gemacht hat, um der Öffentlichkeit illegale Gesundheitsverordnungen aufzuzwingen und Pharmaunternehmen zu bereichern, werde ich jedes mir zur Verfügung stehende Mittel einsetzen, um unsere Bürger zu schützen, die durch Pfizers Maßnahmen in die Irre geführt und geschädigt wurden.“

Whistleblowerin wird vom British Medical Journal interviewt.
Im Juni 2021 berichtete die Whistleblowerin Brook Jackson dem British Medical Journal (BMJ) von unhaltbaren Zuständen in der klinischen Studienphase, bei der die Daten für die bedingte Markt-Zulassung erhoben worden sind. Nebenwirkungen seien nicht korrekt dokumentiert worden, da die zuständigen Mitarbeiter von der Masse der Probleme überwältigt waren, Daten seien gefälscht, Patienten gegen das Studien-Design entblindet worden. Brook Jackson, die Leiterin eines Subunternehmens, das für Pfizer arbeitete, hatte vor ihrer Kündigung zahlreiche Belege gesichert und dem BMJ übermittelt.
Impfschäden und Impftote vertuscht
Im Februar 2023 schreibt die Welt über viele Ungereimtheiten bei den klinischen Studien. Mutmaßliche Impftote seien in der Studie nicht dokumentiert worden. So wundert sich der Experte für Pharmakologie David Healy über insgesamt 21 Impfstoffgruppen-Tote, von denen es offiziell jedoch heißt, sie seien „nicht auf den Impfstoff zurückzuführen“. Zumindest in zwei dieser Todesfälle, so Welt weiter, könne es nicht so gewesen sein, wie in der Studie dargestellt. Der Zeitung lagen „Dokumente vor, nach denen Patient Nr. 11621327 drei Tage nach der 2. Dosis tot in seiner Wohnung gefunden wurde, offenbar ein Schlaganfall. Patient Nr. 11521497 starb 20 Tage nach der Impfung, Diagnose Herzstillstand.“
Diese Studienmanipulationen geschahen noch im Jahr 2020. Im Jahr 2021, nach der bedingten Zulassung, ging es mit derselben Mentalität weiter. Eben genannte Welt-Recherche berichtete zudem von einer Studienmanipulation durch BioNTech-Chef Uğur Şahin. Als Autor der BioNTech/Pfizer-Kinderstudie verantwortet er, dass der schwere Impfschaden des damals dreizehnjährigen Mädchens Maddy de Garay in der Studie nicht als impfbedingt aufgeführt wurde. Auf dieser offenkundig manipulierten Studienbasis sollte der Impfstoff schließlich auch Kindern zwischen zwölf bis fünfzehn gespritzt werden dürfen.

Von der Leyen gibt am 21. Dezember 2020 in Brüssel eine Presseerklärung zur Marktzulassung des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs ab. Vorher hatte sie Druck auf die EMA ausgeübt.
Die Hektik während der Testphase war auf politischer und behördlicher Ebene präsent. Gegen Ursula von der Leyen ermittelt die Europäische Staatsanwaltschaft, weil sie ohne Mandat Verträge mit Pfizer-Chef Albert Bourla ausgehandelt hatte. Geleakte E-Mails zeigen: Die Europäische Arzneimittel Agentur (EMA) hegte nur einen Monat vor der bedingten Zulassung Ende 2020 noch ernste Zweifel an der Sicherheit des Pfizer-BioNTech-Vakzins. NIUS berichtete.
Von der Leyen setzte Zulassungsbehörde unter Druck
Darüber hinaus offenbaren die erwähnten Dokumente, wie Ursula von der Leyen als Präsidentin der Europäischen Kommission mitten im Zulassungsprozess enormen Druck auf die EMA ausübte. Vize-Geschäftsführer Noël Wathion berichtete nach einer Telefonkonferenz mit Von der Leyen Kollegen gegenüber von einer „Atmosphäre“, die nicht nur „ziemlich angespannt“, sondern „zeitweise sogar etwas unangenehm“ war.
Eine mehrwöchige, zu hohe Zeitspanne zwischen amerikanischer und europäischer Zulassung sei, so der Vize-Geschäftsführer, für die Europäische Kommission „vielleicht nicht leicht zu akzeptieren“, weil „die politischen Folgen“ zu hoch wären. Diesen Druck beschreibt er als einen Konflikt zwischen dem politisch verlangten „beschleunigten“ Zulassungsprozess und der Pflicht seiner Behörde, sich die „nötige Zeit“ zu nehmen, um eine „robuste Gewissheit“ in Sachen Impfstoff-Sicherheit zu haben. Diese E-Mail ist vom 19. November 2020.

Texas-Staatsanwalt Ken Paxton verklagt nun Pfizer.
„Verschwörung zur Zensur von Kritikern“
Am 20. November – nur einen Tag später – wurde der Vorab-Kaufvertrag zwischen EU und BioNTech-Pfizer abgeschlossen. In diesem inzwischen ungeschwärzt geleakten Vertrag heißt es: Der Impfstoff wurde „rasant entwickelt“, die „Langzeit-Folgen und -Effektivität“ seien nicht bekannt, auch können „Nebenwirkungen existieren, die noch nicht bekannt“ seien. Unter diesen Voraussetzungen wurden 300 Millionen (!) Impfdosen gekauft – vor der Zulassung. Nur wenige Tage später wurden die oben erwähnten E-Mails innerhalb der Europäischen Arzneimittel Agentur versandt, in denen intern an „Sicherheit und Wirksamkeit“ gezweifelt wurde. In einem strengvertraulichen Bericht hieß es sogar, die Impfstoff-Qualität sei „nicht akzeptabel“.
Wer über diese Machenschaften und andere Unglaublichkeiten in der Corona-Zeit sprach, wurde zensiert und diffamiert. In der eingangs erwähnten Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Texas heißt es:
„Wie reagierte Pfizer, als sich herausstellte, dass sein Impfstoff versagte und die Lebensfähigkeit seiner Cash-Cow gefährdet war? Durch die Einschüchterung derjenigen, die die Wahrheit sagten, und durch die Verschwörung zur Zensur seiner Kritiker. Pfizer bezeichnete jene als ‚Kriminelle‘, welche die Fakten über den Impfstoff nannten. Sie wurden beschuldigt, ‚Fehlinformationen‘ zu verbreiten. Und es zwang Social-Media-Plattformen dazu, prominente Aufklärer zum Schweigen zu bringen.“
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