250 Jobs futsch, weil Gemeinde nicht genug Strom stellen kann
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Unmittelbar an der Grenze zu Österreich liegt die Gemeinde Burgkirchen an der Alz. Erst kürzlich hat dort der Konzern Dyneon (Chemiebranche) angekündigt, 680 Arbeitsplätze ersatzlos zu streichen. Bürgermeister Johann Krichenbauer warb um neue Industrie im Gewerbegebiet Hecketstall. 250 Arbeitsplätze als „Teilkompensation“ hätten für ein Großenrechenzentrum eines spanischen Unternehmens entstehen können.
Doch nun ist auch diese Perspektive futsch! Der nötige Strom kann nicht bereitgestellt werden.
50 Megawatt hätte das neue Unternehmen benötigt. „Aber weder die TenneT noch das Bayernwerk können den Strombedarf vor dem Jahr 2030 decken“, sagt Krichenbauer der Passauer Neuen Presse. Also fallen nur die mehr als 600 Arbeitsplätze am Chemiestandort weg. Eine neue Ansiedlung von Unternehmen ist wieder vom Tisch. „Die spanische Firma kann nicht kommen, weil wir keinen Strom haben. Und das mitten im bayerischen Chemiedreieck, dem großen Hightech-Standort“, sagt der Bürgermeister und schüttelt den Kopf. Krichenbauer bat um Hilfe beim bayerischen Wirtschaftsministerium – vergebens.
Auch über einen lokalen Pufferspeicher in Zusammenarbeit mit einer Spezialfirma habe man nachgedacht. Doch auch die Spezialisten haben das Signal erhalten, dass selbst für so eine Lösung kein Strom zur Verfügung stehe, berichtet der Bürgermeister.
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