Chef des Weltklimarates: „Die Welt wird nicht untergehen, wenn es um mehr als 1,5 Grad wärmer wird“
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Der neue Chef des Weltklimarates (IPCC), John Skea, hat vor überbordender Klimapanik gewarnt. „Wenn wir ständig nur die Botschaft verbreiten, dass wir alle dem Untergang geweiht sind, lähmt das die Menschen und hindert sie daran, die notwendigen Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen“, sagte Skea der Deutschen Presse-Agentur (dpa).
In einem Interview mit dem Spiegel sagte Skea außerdem: „Die Welt wird nicht untergehen, wenn es um mehr als 1,5 Grad wärmer wird." Untergangsszenarien, wie sie immer öfter von Klimaaktivisten präsentiert werden, behindern den Kampf gegen den Klimawandel.
Stattdessen möchte er den „Silberstreif am Horizont“ erkennen. Skea betont, dass die Technologien und Instrumente zur Eindämmung des Klimawandels vorhanden sind; sie müssen nur konsequent angewendet werden. Er glaubt fest daran, dass die Zukunft des Menschen in unserer Hand liegt und wir sie nutzen sollten.

Der neue IPCC-Chef: Jim Skea.
Skea fordert die Menschen dazu auf, sich zu engagieren, da jeder Einzelne einen Beitrag leisten kann. „Bei dem gesamten Thema geht es um echte Menschen und ihr reales Leben, nicht um wissenschaftliche Abstraktionen", sagte er. „Wir müssen mit beiden Beinen auf dem Boden bleiben und uns praktisch engagieren.“
Jim Skea war Professor für nachhaltige Energie am Imperial College London und ist seit Ende Juli Vorsitzender des Weltklimarates.
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