Deutschland in der China-Falle! Warum die Chinesen so gute Laune haben, wenn wir übers Klima sprechen … und was für Folgen das für Deutschland hat
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Umwelt-Ministerin Steffi Lemke (Grüne) reist am Dienstag nach China, wo sich Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) bereits aufhält. Die Ampel-Reise steht auch unter dem Motto: Nachhaltigkeit – obwohl China als Umweltsünder Nummer Eins gilt. Geht es China, das einen Vorherrschaftsplatz am grünen Markt einnimmt, wirklich um Umweltinteressen? Energie-Experte Björn Peters warnt bei NIUS, dass Deutschland sich erpressbar macht und der Wirtschaft massiv schadet.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) reiste am Sonntag (14. April) für drei Tage nach China – mit an Bord eine Mega-Wirschaftsdelegation. Unter anderem: Chefs von BASF, Siemens, BMW und Mercedes-Benz. Geplant sind Treffen mit dem Staatschef Xi Jinping und dem Premierminister Li Qiang der kommunistischen Diktatur.
Dienstag (16. April) stoßen auch die Minister für Umwelt, Steffi Lemke (Grüne), für Landwirtschaft, Cem Özdemir (Grüne), und für Verkehr, Volker Wissing (FDP), dazu.
Auffällig dabei: Die Bundesregierung betont, dass die China-Reise des Bundeskanzlers unter dem Leitmotiv „Gemeinsam nachhaltig handeln“ stehe. Ziel sei es, mit China bei den Themen Wirtschaft und Handel im Austausch zu bleiben, „mit Blick auf Nachhaltigkeit zur Bekämpfung des Klimawandels“. Auch das Haus von Steffi Lemke spricht im Pressetermin davon, dass man mit einem Aktionsplan die „umweltpolitische Zusammenarbeit vertiefen“ wolle.
Doch hat China wirklich Umwelt-Absichten – oder steckt da ein ganz anderes Ziel dahinter? Viele Experten, auch international zum Beispiel in den USA, sind sich schon lange sicher: China habe KEINE echten Klimainteressen, sondern wolle den Westen schwächen und in eine Klima-Abhängigkeit treiben.
Energieökonom Björn Peters zu NIUS: „Die Chinesen machen geschickte Industrie-Politik, die unsere Wirtschaft langfristig ersticken wird.“

Kanzler Olaf Scholz (SPD) mit Studenten an der Tongji-Universität (Shanghai) in China.
Wie brutal Deutschland auf China hereinfällt
Schon seit 2007 gibt es die sogenannte „Deutsch-Chinesische Energiepartnerschaft“. Auftraggeber: Das Bundeswirtschaftsministerium – seit Dezember 2021 geführt unter Robert Habeck (Grüne).
Und auch aktuell setzt die Ampel-Regierung mit China auf eine Zusammenarbeit für mehr Umweltschutz – obwohl China als einer der größten Klimasünder der Welt gilt.
Das Problem: Deutschland macht sich durch vermeintliche Klima-Kooperationen zugleich abhängig von China.
Denn: Der Umweltverschmutzer China stellt massiv Produkte dominant für den grünen Markt her – darunter: Lithium-Batterien. Sie werden für E-Autos gebraucht, auf die Deutschland zunehmend zu setzen versucht. Mehr noch: China beherrscht den Lithium-Markt. Der kommunistische Staat hielt schon im Jahr 2019 80 Prozent an der chemischen Raffinierung von Lithium. Dafür wurde der Rohstoff bereits von China in Lateinamerika oder Afrika weitgehend gesichert.
Heißt im Klartext: Deutschland ist STARK abhängig von China bei dem Ausbau der Elektro-Mobilität.
Ein weiterer Abhängigkeits-Faktor: Produkte, die für Deutschlands Windkraft-Anlagen gebraucht werden. Zum Bau von Windkraft-Anlagen wird der Rohstoff Seltene Erden, aber auch Stahl und Kupfer gebraucht. Über die Hälfte der Seltenen Erden importiert Deutschland aus China. Konkret: 89 Prozent. Das Resultat ist, dass aktuell die Windkraft-Anlagen in Deutschland bereits bis zu 70 Prozent aus Komponenten aus China bestehen.
Bitter: Erfunden wurden leistungsfähige Wind-Anlagen vor allem zunächst IN Deutschland, doch jetzt ist China der größte Windmarkt. Die deutschen Firmen können in der Herstellung kaum noch mithalten.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) landet mit dem Regierungsflieger Sonntag (13. April) in China.
Mittlerweile bedroht die weit fortgeschrittene chinesische Technologie auch die deutschen Hersteller ernsthaft. Beispiel: Die chinesische Firma Sany Re verteilte Werbematerial für ihre neue Windkraft-Anlage 919 – und zwar in deutscher Sprache.
Ebenfalls ein großes Abhängigkeits-Problem findet sich beim Solar-Markt. Für Solarzellen werden Rohstoffe wie Indium, Gallium und Germanium benötigt, die oftmals aus China stammen. Mehr noch: China ist der WICHTIGSTE Lieferant von Solarzellen und Solarmodulen. 87 Prozent der importierten Photovoltaikanlagen kamen im Jahr 2022 aus der Volksrepublik.
Heißt im Klartext: China hat das von der Ampel geführte Deutschland in der Hand. Denn der kommunistische Staat kann jederzeit die Rohstoffe und technologische Produkte entziehen – dann steht der Ausbau der deutschen Energie-Wende still, was auch die zukünftige Energieversorgung und Energiepreise folgenreich treffen könnte.
„Chinesen könnten jederzeit den Stecker ziehen“
Der Unternehmer Björn Peters warnt bei NIUS:
„Bei Photovoltaik haben die Chinesen einen Marktanteil von 90 Prozent. Sie können, wie damals Russland beim Gas, immer wieder den Stecker ziehen. Und weil wir konventionelle Kraftwerke wie AKW nicht mehr bauen, sondern stattdessen grüner Politik mit Beziehungen zum kommunistischen China folgen, werden wir extrem erpressbar!“

Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) lässt sich vor Ort im Windpark Fuchstal (Bayern) die Situation erklären.
„Auch bei Batterie, also bei Deutschlands Drang zur Elektro-Mobilität, geht es gar nicht mehr ohne China. Das bedeutet auch, wenn es in der Zukunft nur noch E-Autos geben soll, wird China einen gefährlichen Riesen-Vorteil haben, weil sie eben diesen Markt dominieren. Die Strategie Chinas geht auf, sie haben sich Lithium seit Jahren als Rohstoff gesichert – das zahlt sich nun aus. Die Chinesen betreiben eine geschickte Industrie-Politik, die unsere Wirtschaft langfristig ersticken wird“, erklärt Peters.
„Solarmodule aus China werden mit dreckigen Kohlewerken hergestellt“
Ökonom Peters kritisiert auch, dass die in China hergestellten Produkte für den grünen Markt, welche Deutschland im großen Stil importiert, selbst nicht umweltschonend hergestellt werden. „Die Heuchelei ist das Problem, weil zum Beispiel Solarmodule aus China mit dreckigen Kohlekraftwerken hergestellt werden.“
Der Experte weiter: „Die haben betriebseigene Kohle-Werke – da ist auch oft Sklavenarbeit, wie die Zwangsarbeit von Uiguren, dabei. In diesen Werken gibt es kaum Filter. Für die Umwelt ist das in Wahrheit eine Schweinerei. Das deutsche grüne Gewissen, in dem man der Umwelt durch importierte Solar-Produkte etwas Gutes tun will, wird also auch dreckig.“
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