Ex-Umweltsenator Fritz Vahrenholt über deutsche CO2-Politik: „Die Konsequenz ist Verarmung!“
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Am Deutschen Wesen soll die Welt genesen. Ein Sprichwort, das gerade in der Klimapolitik wieder an Bedeutung gewinnt. Kaum ein anderes Land bildet sich ein, mit fatalen Entscheidungen Vorreiter für Anderes zu sein. Im Nachrichten-Talk „Stimmt!“ erklärt Hamburger Ex-Umweltsenator Fritz Vahrenholt (SPD) warum sich Deutschland mit dieser Politik nur selbst schadet.
„Die Welt steigert ihre CO2-Emissionen, während wir sie senken.“ Gleichzeitig verlören wir hierzulande immer mehr Wirtschaftskraft, so der Hamburger SPD-Politiker. „Die Rahmenbedingungen werden immer schlechter. Und dann gehen die Firmen nach China“. Jeder Arbeitsplatz dort emittiere dreimal so viel wie in Deutschland. „Diese Politik ist abenteuerlich falsch!“

Atomkraftwerk adé. Deutschland hat sich aus ideologischen Gründen von sauberem Strom verabschiedet. Andere Länder bauen neue Kraftwerke.
Hinzu käme, dass der Bürger für die Fehlentscheidungen der Politiker zur Kasse geben werden. „Allein 13 Cent unseres Benzinpreises geht in den Klimaschutzfond von Herrn Habeck“, so Vahrenholt im Stimmt-Talk. „Dort wird es dann ausgeben als Subvention für die Wind- und Solarinvestoren“. Doch diese „verdeckte Steuer“ führe nicht dazu, dass weniger Öl gefördert wird. Im Gegenteil. „Wir verzichten und die anderen bekommen es günstiger und emittieren mehr. Das ist eine völlig irre Politik, den Bürger so zur Kasse zu bitten für eine imaginäre Idee“.
Vahrenholt stellt klar: „Deutschland macht den Planeten nicht kaputt!“ Wenn die Klimapolitik nicht auf ein „ganz neues Level gebracht“, China Einhalt geboten und die Industrie vom Abwandern abgehalten werde, sieht der SPD-Mann „die Verarmung Deutschlands“ als Konsequenz.
Die ganze Sendung „Stimmt!“:
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