Von wegen grüne Energiewende: „Wir zahlen für Phantomstrom!“
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Es nimmt kein Ende, die Negativ-Schlagzeilen zur grünen Energie-Wende in Deutschland häufen sich. Von mindestens 500 Milliarden Euro Mehrkosten für den Ausbau der Stromnetze ist die Rede, von 800 Euro pro Jahr und Familie, von 20 Cent zusätzlich pro Kilowattstunde. Irre Zahlen, die den ideologischen Wahn der grünen Politik offenbaren.
Stolz verkündete Habeck zu Jahresbeginn, die 50-Prozentmarke des Ökostrom-Anteils geknackt zu haben. Ärgerlich nur, dass Ökostrom vom Steuerzahler subventioniert wird. „Man hat tolle Ziele, will Wind verdreifachen, Solar noch vervierfachen und kommt in eine völlige Überproduktion von Strom, den wir aber alle bezahlen müssen“, erklärt der Hamburger Ex-Umweltsenator Fritz Vahrenholt im Nachrichten-Talk „Stimmt!“. Und wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, muss auch noch Strom aus dem Ausland hinzugekauft werden. Kosten: Etwa 5 Milliarden Euro im Jahr.
Der FDP-Chef aus Thüringen, Thomas Kemmerich stimmt Vahrenholt zu. „Solange wir die Speicher nicht haben, macht es keinen Sinn, Windenergie auszubauen.“ Und weiter: „Wir müssen das habecksche Gesetz und diesen Irrsinn stoppen, sonst haben wir 2030 den doppelten Betrag an Kosten.“

Ein Buchautor im Wirtschaftsministerium - eine gute Idee?
Erst wenn die Ersatzkraftwerke und Speicher gebaut und die Leitungen verlegt worden seien, um den Strom zu transportieren, „dann kann man wieder Windkraftwerke bauen, bis der Arzt kommt“, fasst Fritz Vahrenholt zusammen. „Aber nicht jetzt, jetzt zahlen wir einfach für Phantom-Strom. Für Strom, den wir nicht gebrauchen können, Milliardenbeträge!“
Die ganze Folge „Stimmt!“ gibt es hier:
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