Der Iran wurde Jahrzehnte von einem der schlimmsten Diktatoren seit dem Zweiten Weltkrieg beherrscht. „Die ganze westliche Welt hatte sich mit dem Mullah-Regime abgefunden“ sagt der Historiker Prof. Michael Wolffsohn im Gespräch mit Ralf Schuler. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier gratulierte den Mullahs sogar zum 40. Jahrestag der iranischen Revolution. „Und wer das tut, schreibt nicht nur protokollarisch artig einen Glückwunsch, sondern gibt auch hier zu verstehen, dass man sich qua staatlicher Repräsentation der Bundesrepublik Deutschland mit diesem Regime abgefunden hat.“
Wolffsohn studierte Geschichte, Politikwissenschaft und Volkswirtschaft in Berlin, Tel Aviv und New York. Er ist einer der besten Kenner des Nahostkonflikts und erläutert bei „Schuler! Fragen, was ist“, warum es in diesem Konflikt nicht auf Deutschland oder Europa ankommt, sondern nur auf Amerika und Israel.
Warum Benjamin Netanjahu „Segen und Fluch für Israel zugleich“ ist und das „Völkerrecht das Unrecht an Völkern zementiert“ führt Prof. Michael Wolffsohn im Gespräch mit Ralf Schuler aus.
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