5 krasse Beispiele: Deutschlands Schulen schicken Schüler zu Gegen-Rechts-Demos
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Eine Schule in Koblenz unterstützte ihre Schüler beim Besuch einer „Anti-Rechts-Demo“, dafür wurden Schüler sogar beurlaubt. NIUS berichtete darüber. Das ist kein Einzelfall. Zahlreiche Eltern und Schüler meldeten sich bei NIUS.
Überall in Deutschland beschweren sich Eltern darüber, dass die Schulen ihrer Kinder nicht neutral sind. Diese würden von Lehrern animiert werden, linke Demos zu besuchen und an schulinternen Projekten „gegen Rechts“ teilzunehmen.
Gute Noten für die richtige Meinung
Eine Mutter aus Bayreuth wandte sich an NIUS: Ein Politiklehrer aus der Oberstufe habe die Schüler gefragt, wer am Montag auf der Anti-AfD-Demo war. Den entsprechenden Schülern habe er dann eine „1“ eingetragen. „Ich werde den Teufel tun und mein minderjähriges Kind auf eine Demo lassen, bei der die Gefahr besteht, dass es auf radikale, linke Antifas mit Mordgelüsten und Umsturzphantasien trifft“, beschwert sich die Mutter. Der Lehrer soll laut der Mutter in der SPD aktiv sein. „Zu Zeiten der Bauernproteste und der Anti-Impfpflicht-Demos hat er nie nach Beteiligung gefragt. Soviel zur politischen Neutralität eines bayerischen Beamten“, fügte die Mutter hinzu.
Auf Anfrage von NIUS, ob diese Geschichte stimme, antwortet die Schule: „Bezüglich Ihrer Anfrage darf ich aus datenschutzrechtlichen Gründen keine Auskunft geben.“
Fotos gegen Rechts
Ein weiterer besorgter Elternteil berichtet, dass in der Schule seines Kindes am Donnerstag ein „Fototermin gegen Rechts“ stattfand. „Liebe Schulgemeinschaft, lasst uns gemeinsam ein Zeichen gegen die AfD und deren Ideologie setzen“, heißt es im Schreiben, das über den E-Mail-Verteiler verschickt wurde und das NIUS vorliegt. „Wir wollen zeigen, dass wir für eine offene, tolerante Gesellschaft stehen und uns entschlossen gegen Ausgrenzung und Hass aussprechen“, schreibt die „Schüler:innen“-Vertretung ergänzend.
Der Elternteil sagte zu NIUS: „Das finde ich unfassbar. Ich finde, die Schulen sollten ein neutraler Ort sein und man sollte seine Meinungsfreiheit entwickeln können.“
Abgerundet wird die Rundmail mit der Aussage „Nie wieder ist jetzt“ und der Stammtischparole „Menschenrechte – statt rechte Menschen“. Rechte Schüler sind offenbar nicht erwünscht.

Der Aufruf der „Schüler:innen-Vetretung“ der Johannes-Selenka-Schule Braunschweig.
Einladung zur Demo per Hauspost
Ähnliche Zustände herrschen am Gymnasium Mellendorf in Niedersachsen. Hier rief die Fachgruppe Politik über die „Hauspost“ die Schüler dazu auf, zur „Gegen-Rechts-Demo“ am vergangenen Samstag in Hannover zu gehen. „Hannover zeigt Haltung gegen Rechts und für die Demokratie“ lautete der Titel der Veranstaltung. Erneut geht es hier nicht gegen den Rechtsextremismus, sondern gegen Rechts. Rechts ist jedoch eine legitime und demokratische politische Meinung.

Direkte Aufforderung bereits ab der 5. Klasse
Ein weiteres Elternteil aus Baden-Württemberg wandte sich an NIUS. Im E-Mail-Verteiler der Schule sei ein Flugblatt der lokalen linken Demo verbreitet worden. Besonders erschreckend ist hierbei, dass der Aufruf zur Demo offenbar nicht nur in einem Rundschreiben Platz hatte. In diesem Fall animierten die Lehrer die Schüler zur Demo zu gehen und das bereits ab der 5. Klasse. Das geht aus der Rundmail der Schule hervor, die NIUS vorliegt.

Links: Das Schreiben der Schule Rechts: Das angehängte Flugblatt
Neutralität und Platz für Individualismus? Fehlanzeige!
Dies sind nur einige der vielen Fälle von Bildungseinrichtungen, in denen das Neutralitätsgebot offenbar keine Rolle mehr spielt.
Schulen sollen ein Ort der Entfaltung sein und den Kindern einen neutralen Zugang zur Bildung und auch der Politik geben. Stattdessen animieren Deutschlands Schulen die Kinder dazu, an Demonstrationen „gegen Rechts“ teilzunehmen. Nicht-linke oder sogar rechte Schüler werden ausgegrenzt.
Mehr NIUS: Ohne Info an die Eltern! Schule motiviert Kinder, zur „Demo gegen Rechts“ zu gehen
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