„Aktionswoche gegen Rechts“: Wie die Humboldt-Universität Berlin linke Indoktrination betreibt
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Ab Montag findet an der Humboldt-Universität die sogenannte „Aktionswoche gegen Rechts“ statt. Eine Woche voller Workshops über und gegen Rechte. Unterstützung gibt es von der mit öffentlichen Geldern und Steuermitteln finanzierten Studentenschaft (AStA). Die gesamte Woche über wird ein „Verhindern“ des AfD-Parteitages in Essen vorbereitet.
Die Veranstalter „Studis gegen Rechts Berlin“ rufen zu einer Veranstaltungsreihe auf, mit Titeln von „Wie rechts ist die Uni?“ mit der Studentenbewegung der Linkspartei SDS bis hin zu „Stammtischkämpfer:innen Workshop mit Aufstehen gegen Rassismus“. Die Veranstaltungen finden an der Humboldt-Universität, der Freien Universität und der Technischen Universität Berlin statt.
„Agitationsprogramm gegen alles, was nicht links ist“
Auf dem Instagramprofil der Veranstalter heißt es: „Am Montag, den 10.6. gehts los mit einer Woche voller Veranstaltungen zum Rechtsruck, Faschismus und welche Möglichkeiten wir haben, etwas dagegen zu tun.“
Dustin Müller vom Ring Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) sagte zu NIUS: „Mit der Aktionswoche gegen Rechts gibt es nun im Herzen der Hauptstadt ein Agitations- und Indoktrinations-Programm gegen alles, was nicht links ist – finanziert von öffentlichen Mitteln in öffentlicher Infrastruktur. Wie weit dieser linksradikale Elfenbeinturm von der tatsächlichen Jugend entfernt ist, zeigen nicht zuletzt die Ergebnisse der Europawahl unter Jungwählern.“
Verletzung des hochschulpolitischen Mandats
Der RCDS legte eine Beschwerde gegen die Aktionswoche ein: „Der RCDS HUB und seine Mitglieder haben einen Anspruch auf die unverzügliche Beendigung der Weiterverbreitung dieses Programms und auf die Nichtdurchführung sämtlicher Programmpunkte der ‚Aktionswoche gegen Rechts‘.“ Zusätzlich verwies der RCDS darauf, dass es sich um eine Verletzung des hochschulpolitischen Mandats handelt, da sich zu „allgemeinpolitischen Themen“ geäußert wird.

Dustin Müller, Vorsitzender des RCDS HUB
Der zuständige ReferentInnenRat der Humboldt-Universität reagierte auf den Vorwurf und argumentierte mit der „Lebensrealität von Studierenden, welche – im Gegensatz vielleicht zu den Vorstellungen des RCDS – nicht nur weiß, (reich), cis und männlich sind.“
NIUS fragte bei der Humboldt-Universität nach, wie sie zu der Veranstaltung steht und ob auch eine „Aktionswoche gegen Links“ möglich sei – bislang ohne Antwort.
Der linke Antisemitismus
Unter den vielen Veranstaltungen findet sich auch „Antisemitismustheorie mit Peter Ulrich“: Ulrich stellte sich zuvor hinter die FU-Präsidentin Geraldine Rauch. Dieser gefielen auf X Posts, in denen die israelische Politik in Form von Benjamin Netanjahu mit dem Nationalsozialismus in Verbindung gebracht wurden. Rauch likte mehrere antisemitische Beiträge, darunter auch ein Hakenkreuz.
Unter „Gefällt mir“ fand man auf dem X-Account Rauchs, der mittlerweile auf privat gestellt wurde, folgenden Post:

Ulrich selbst äußerte sich solidarisch mit Rauch und teilt regelmäßig Posts der Partei „Die Linke“.

Die Veranstaltung läuft ebenfalls unter dem Motto „Nie wieder ist jetzt, aber wie?“ Es scheint skurril, dass einem Antisemitismus-Apologeten wie Ullrich eine Bühne geboten wird. Selbiges gilt für den Die-Linke-Politiker Ferat Kocak, der auf seinen sozialen Medien mit anti-israelischen bis antisemitischen Beiträgen auffällt.

Ferat Kocak (Die Linke) beim Besuch des Holocaust-Denkmals in Berlin. Kocak relativiert die NS-Verbrechen durch einen Vergleich zum derzeitigen rechtskonservativen Trend.
Einmal mehr kapern Linke den Slogan „Nie wieder ist jetzt“, um gegen Rechts zu mobilisieren, obwohl der Ausruf im Zuge des barbarischen Angriffs der Islamisten der Hamas auf Israel und der darauffolgenden linksextremen und islamistischen Demonstrationen in Deutschland entstand.
„Wie wir den AfD-Parteitag verhindern“
Die gesamte Woche scheint eine Art praktische und ideologische Vorbereitung auf den AfD-Parteitag in Essen. Bereits am Montagmittag treffen sich die Aktivisten zum „Bannermalen“, gefolgt von der Veranstaltung „Wie schlagen wir die AfD? Widersetzen“ mit dem anti-israelisch positionierten Linkspolitiker Ferat Kocak. Am Freitag findet ein sogenanntes „Aktionstraining für den AfD Parteitag“ statt.
Das Finale der Woche bildet die Veranstaltung „Auf nach Essen zum Widersetzen – Wie wir den AfD-Parteitag verhindern“. Finanziert durch öffentliche Gelder wird die Verhinderung eines Parteitages einer demokratisch wählbaren Partei geplant.
„Nach den antisemitischen Vorfällen der letzten Wochen erreicht die Hochschullandschaft in Berlin nun einen neuen Tiefpunkt (...) Gewaltbereite Linksextreme, Kommunisten und Judenhasser gehören nicht an unsere Hochschulen. Die einzige öffentliche Bühne, die denen zuteilwerden sollte, darf allenfalls die Anklagebank sein“, so Müller vom RCDS.
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