Antisemitismus bei Fridays for Future: „Diese Organisation lässt jetzt den Vorhang fallen“
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Ein Video sorgt seit dem Wochenende für Ärger. Zu sehen ist Greta Thunberg auf einer Demonstration in Amsterdam. Doch statt über Klima zu sprechen, skandiert sie antisemitische Parolen.
Plötzlich kommt ein Mann auf die Bühne und versucht, ihr das Mikro abzunehmen. Er sagt „Ich bin für eine Klima-Demonstration gekommen, nicht für eine politische Ansicht.“
Es folgt ein Gerangel zwischen Thunberg und dem Mann, bis er schließlich von Palästinensertuch-tragenden „Ordnern“ der Bühne verwiesen wird. Thunberg fordert ihn mehrmals auf, sich zu beruhigen.
„Der Antisemitismus ist ja unerträglich“, kommentiert NZZ-Autorin Susanne Gaschke im Nachrichten-Talk „Stimmt!“. „Da reichen mir auch die Distanzierungen in Deutschland noch nicht.“
Die blaue Krake – unter Antisemiten ein wichtiges Symbol
Immer wieder fällt Fridays For Future International mit Frontfrau Greta Thunberg durch Antisemitismus auf. Zuletzt mit einem Foto auf Social Media, das sie und weitere Aktivisten mit „Free Palestine“ und „Stand with Gaza“- Schildern zeigt. Auch zu sehen: Eine kleine, blaue Krake. Unter Antisemiten das Symbol für die jüdische Weltverschwörung. 
Dieses Foto war auf Thunbergs Instagram-Kanal zu sehen.
„Das Klima-Thema ist natürlich die Ideologie-Schulung“, erklärt Gaschke. Es sei Priorität Nummer eins. Alles Weitere dann zweitrangig, auch die Demokratie.
Das deutsche Gesicht von Fridays for Future, Luisa Neubauer hatte im Oktober 2022 in der Talk-Sendung von Markus Lanz betont, man habe keine Zeit für die Demokratie, wenn es um schnelle und effektive Klimaschutzmaßnahmen gehe. „Aber dann ist man auf dem Weg in den Totalitarismus. Und dann ist das eine gefährliche Truppe“, so NZZ-Autorin Gaschke im NIUS-Talk.
Aber immerhin, das Auftreten der Aktivisten entlarvt ihren wahren Kern: „Diese Organisation lässt jetzt den Vorhang fallen“, so auch die CDU-Politikerin Jana Schimke bei „Stimmt!“. „Es war schon immer klar, dass es hier nicht nur ums Klima geht, sondern es am Ende eine System- und Kapitalismus-Kritik ist.“ Und die zeige sich nun in aller Deutlichkeit.
Die ganze Folge „Stimmt!“ gibt es hier:
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