Aschura-Fest im Hamburg, London und Toronto: Schiitische Machtdemonstration
Ein Beitrag von
- Am vergangenen Wochenende war es wieder so weit: Das Aschura-Fest schiitischer Muslime wurde begangen.
- Doch neben Prozessionen im Libanon oder Iran marschierten auch in Städten wie Hannover, Hamburg, Toronto oder London tausende Muslime auf – geschlechtergetrennt wohlgemerkt.
- Obwohl Aschura offiziell ein Trauerfest ist, beinhalten die Demonstrationen oftmals Schlachrufe ebenso wie Selbstgeiselungszeremonien.
In zahlreichen Städten des Westens kam es am vergangenen Sonntag zu Aschura-Prozessionen. Dabei gedenken Tausende Schiiten und Aleviten dem Tode des für die wichtigen Imams Hussein in der sogenannten „Schlacht von Kerbela“.
Bei den Prozessionen liefen die Muslime geschlechtergetrennt durch europäische Städte, bevor Schlachtrufe angestimmt und islamische Fahnen geschwenkt wurden. Vereinzelt kam es zu Selbstgeiselungsprozessionen. Aschura-Prozessionen enden dabei mitunter blutig, weil sich Muslime in einem Akt der Geiselung selbst auspeitschen und teilweise klaffende Wunden zufügen.
NIUS dokumentiert an dieser Stelle Videos aus Toronto, London, Hannover, Hamburg, Sydney, Melbourne und Den Haag, weil es zeigt, wie eine wachsende Zahl von gläubigen Muslimen inzwischen auch den öffentlichen Raum in europäischen Großstädten besetzen, wenn ihre Feste anstehen.
Bei Aschura handelt es sich um den zehnten Tag des Monats Muharram. Dieser wiederum ist der erste Monat im islamischen Kalender. Der Imam Hussein, ein Enkel des Propheten Mohammed, gilt als Märytrer. Auch die libanesische Terrormiliz Hisbollah, die in Deutschland seit 2020 verboten ist, feiert das Aschura-Fest. Zu ihrer Prozession im Süden Beiruts kamen Zehntausende.

Pro-iranische Hisbollah-Anhänger nehmen an einer Massenkundgebung in einem südlichen Vorort von Beirut anlässlich des Aschura-Festes teil.

Schiitische Gläubige erinnern beim Aschura-Fest dabei an den Märtyrertod des von ihnen verehrten Imams Hussein, ein Enkel des Propheten Mohammed.
Mehr NIUS:
Radiosender für „Diversität, Gesellschaft, Popkultur”: Jetzt tobt die Linke über das „Cosmo”-Aus
Potsdam räumt neue Hausbesetzung nach wenigen Tagen – aber duldet linkes Hausprojekt seit fast 18 Jahren
Weil er Pfandflaschen für 58,25 Euro sammelte: Rentner aus Hamburg wurde Grundsicherung gekürzt
„Ich muss Fahrtwind haben“: Bärbel Bas fährt mit dem Motorrad in Schlangenlinien durch den Stau
Ist der Begriff „Zigeuner“ diskriminierend?
Antisemit der Woche: SPD-Politiker Adis Ahmetović wirft Israel „Ermordung von über 80.000 Menschen” in Gaza vor
Wahl des Studentenparlaments: An der Uni Hamburg kann man für „Alkohol zurück in die Mensen“ stimmen
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Mehr NIUS:
„Ich muss Fahrtwind haben“: Bärbel Bas fährt mit dem Motorrad in Schlangenlinien durch den Stau
Ist der Begriff „Zigeuner“ diskriminierend?
Antisemit der Woche: SPD-Politiker Adis Ahmetović wirft Israel „Ermordung von über 80.000 Menschen” in Gaza vor
Wahl des Studentenparlaments: An der Uni Hamburg kann man für „Alkohol zurück in die Mensen“ stimmen
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Neue Studie: Deutschland verliert seine Besten
Polizei Brandenburg warnt Eltern vor „rechtsextremen Online-Strategien“
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare