Islamisten traten wie wild auf den Polizisten ein: Beamter schwer verletzt bei Judenhasser-Demo in Berlin
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Bei einer propalästinensischen Kundgebung am Donnerstagabend in Berlin-Kreuzberg kam es zu massiven Angriffen auf Einsatzkräfte der Polizei – ein Beamter wurde dabei schwer verletzt.
Rund 1100 Teilnehmer hatten sich am Südstern versammelt, um an den sogenannten Nakba-Tag zu erinnern – viele trugen Palästina-Fahnen und -Tücher. Die Stimmung kippte rasch ins Aggressive. Teilnehmer schrien Parolen wie „Kindermörder Israel, Frauenmörder Israel, Babymörder Israel“, „Yallah, yallah Intifada“ und „From the River to the Sea“ – letzteres gilt als Aufruf zur Auslöschung Israels.
Beamter wurde krankenhausreif geschlagen
Aus der Menge heraus wurden Polizisten gezielt mit Flaschen, Getränkedosen, roter Farbe und Steinen beworfen. Ein Beamter der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit wurde bei einem brutalen Angriff schwer verletzt. Er war in die Menge gegangen, um Straftäter festzunehmen, als er von Demonstranten gezielt attackiert, zu Boden gerissen und dann gemeinschaftlich getreten und niedergetrampelt wurde. Laut Polizei erlitt der 36-Jährige einen Armbruch und Verletzungen am Oberkörper. Er musste mit einem Sauerstoffgerät und Schmerzmitteln notversorgt werden, sogar ein Defibrillator kam zum Einsatz. Bundespolizisten konnten ihn nur mit massiver Gewaltanwendung aus der Menge retten. Der Beamte befindet sich weiterhin im Krankenhaus.


Die Demonstranten skandierten Parolen wie „Kindermörder Israel“.

Polizisten wurden mit roter Farbe angegriffen.
50 Personen festgenommen
Laut Polizei wurden mindestens 50 Personen festgenommen. Insgesamt wurden elf Beamte sowie mehrere Demonstranten verletzt. Die Polizei leitete Ermittlungen unter anderem wegen gefährlicher Körperverletzung, tätlichen Angriffs, Landfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.
Die Polizei war mit zahlreichen Kräften vor Ort und hatte einen Wasserwerfer bereitgestellt, der jedoch nicht eingesetzt wurde. Helmbewaffnete Beamte drängten die Menge zurück.
Ursprünglich war ein Demonstrationszug durch Neukölln geplant, doch die Polizei untersagte dies wegen befürchteter Konflikte. Nach gerichtlichen Auseinandersetzungen entschied das Oberverwaltungsgericht zugunsten der Polizei, sodass nur eine Kundgebung am Südstern stattfand.

Es soll bis zu 50 Festnahmen gekommen sein.

Wasserwerfer standen bereit, kamen aber nicht zum Einsatz.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) verurteilte die Angriffe scharf: „Der Angriff auf einen Berliner Polizisten bei der Demonstration in Kreuzberg ist nichts anderes als ein feiger, brutaler Gewaltakt. Wer Einsatzkräfte angreift, greift unseren Rechtsstaat an – und damit uns alle.“
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