Berlin: Uni-Präsidentin gefällt ein Netanjahu mit Hakenkreuz
Ein Beitrag von
Die Präsidentin der Technischen Universität Berlin (TU) Geraldine Rauch kündigte vor Wochen an, Antisemitismus nicht zu dulden und für die jüdischen Studierenden da sein zu wollen – diese Positionierung wirft Zweifel auf, schaut man sich ihre Gefällt-Mir-Angaben auf X an. Hier likte sie einen Beitrag, der den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu mit dem NS-Regime in Verbindung bringt.
Unter „Gefällt mir“ fand man auf dem X-Account Rauchs, der mittlerweile auf privat gestellt wurde, folgenden Post:

Netanjahu mit Hakenkreuz auf der Brust, im Hintergrund IS-nahe Flaggen, gepostet von einem pro-Kreml X-Profil ...
Kein Einzelfall
Am Tag nach den judenfeindlichen Protesten an der TU Berlin repostete Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) ein Interview mit der Jüdischen Allgemeinen auf X. In diesem positioniert sie sich gegen Antisemitismus und Israelhass. Ein User kommentierte den Beitrag mit: „Es gibt ein kleines Problem, Frau Ministerin: Wie argumentieren wir den Völkermord im Gaza, dem u.a. schon über 13.000 Kinder zum Opfer gefallen sind?“ Auch dieser Kommentar erhielt ebenfalls ein Like der TU-Chefin.

Die doppelten Standards beim Völkermordvorwurf gegen Israel gelten als antisemitisch. Die Wahrheit ist: Die Israelische Armee versucht durch eine Reihe an Maßnahmen zivile Opfer zu vermeiden – der Kampf in Gaza wird gegen die Hamas geführt, nicht gegen die Palästinenser, erklärt die Jüdische Allgemeine.
NIUS fragte bei der TU nach einer Einordnung des Falls – bisher ohne eine Antwort.
Mehr NIUS:
Radiosender für „Diversität, Gesellschaft, Popkultur”: Jetzt tobt die Linke über das „Cosmo”-Aus
Potsdam räumt neue Hausbesetzung nach wenigen Tagen – aber duldet linkes Hausprojekt seit fast 18 Jahren
Weil er Pfandflaschen für 58,25 Euro sammelte: Rentner aus Hamburg wurde Grundsicherung gekürzt
„Ich muss Fahrtwind haben“: Bärbel Bas fährt mit dem Motorrad in Schlangenlinien durch den Stau
Ist der Begriff „Zigeuner“ diskriminierend?
Antisemit der Woche: SPD-Politiker Adis Ahmetović wirft Israel „Ermordung von über 80.000 Menschen” in Gaza vor
Wahl des Studentenparlaments: An der Uni Hamburg kann man für „Alkohol zurück in die Mensen“ stimmen
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Mehr NIUS:
„Ich muss Fahrtwind haben“: Bärbel Bas fährt mit dem Motorrad in Schlangenlinien durch den Stau
Ist der Begriff „Zigeuner“ diskriminierend?
Antisemit der Woche: SPD-Politiker Adis Ahmetović wirft Israel „Ermordung von über 80.000 Menschen” in Gaza vor
Wahl des Studentenparlaments: An der Uni Hamburg kann man für „Alkohol zurück in die Mensen“ stimmen
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Neue Studie: Deutschland verliert seine Besten
Polizei Brandenburg warnt Eltern vor „rechtsextremen Online-Strategien“
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare