Berlins Bürgermeister Kai Wegner bestätigt: Juden und Homosexuelle in der Stadt nicht sicher
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Es sind brisante Sätze der Senatskanzlei des Berliner Bürgermeisters Kai Wegner, die das bestätigen, was viele sich bereits dachten: Juden und Homosexuelle sind in Berlin nicht sicher.
NIUS fragte beim Bürgermeister nach, wie die Äußerungen Wegners, dass Antisemitismus in Berlin keinen Platz habe, und die Warnung der Polizeipräsidentin Slowiks, dass Juden und Homosexuelle in manchen Teilen Berlins nicht sicher seien, zusammenpassen.
Eine Sprecherin: „Aus Sicht des Regierenden Bürgermeisters spricht die Polizeipräsidentin die Probleme offen an, die in einigen Stadtquartieren existieren. Der Berliner Senat und die Berliner Polizei gehen entschlossen gegen Antisemitismus, Terror-Propaganda und Israelfeindlichkeit vor – und werden es weiterhin tun.“
Damit stimmt die Senatskanzlei stellvertretend für den Bürgermeister der Äußerung Slowiks zu und widerspricht offen Wegners These, dass es in Berlin keinen Platz für Judenhass gäbe.

Kai Wegner (CDU), Regierender Bürgermeister von Berlin.
„Kein Platz für Antisemitismus“
Immer wieder betonte Wegner, dass es in Berlin „keinen Platz für Antisemitismus“ gäbe. Seit dem Angriff der islamistischen Hamas auf Israel finden nahezu täglich judenfeindliche Demonstrationen auf Berliner Straßen statt. Wegner betonte, zum Beispiel in Pressemitteilungen: „Antisemitismus hat in Berlin keinen Platz. Das ist und das bleibt eine unverhandelbare Grundüberzeugung dieses Senats.“
Das, was gestern auf der Berlinale vorgefallen ist, war eine untragbare Relativierung. In Berlin hat Antisemitismus keinen Platz, und das gilt auch für die Kunstszene. Ich erwarte von der neuen Leitung der Berlinale, sicherzustellen, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen.
— Kai Wegner (@kaiwegner) February 25, 2024
Gleichzeitig warnte Berlins Polizeipräsidentin Barbara Slowik Juden und Homosexuelle, bestimmte Stadtteile nicht zu betreten!
No-Go-Areas gäbe es zwar nicht, „es gibt allerdings Bereiche – und so ehrlich müssen wir an dieser Stelle sein – da würde ich Menschen, die Kippa tragen oder offen schwul oder lesbisch sind, raten, aufmerksamer zu sein“, sagte Slowik gegenüber der Berliner Zeitung.
Einerseits wolle Slowik keine Gruppe von Menschen diffamieren, andererseits sagt sie: „Leider gibt es bestimmte Quartiere, in denen mehrheitlich arabischstämmige Menschen wohnen, die auch Sympathien für Terrorgruppen hegen. Offene Judenfeindlichkeit artikuliert sich dort gegen Menschen jüdischer Glaubensrichtung und Herkunft.“
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