Bluttat in Hamburg: 18-Jähriger sticht auf Zahnarzt ein
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Ein 18-Jähriger hat in Hamburg einen Zahnarzt durch gezielte Messerstiche schwer verletzt. Der 45-jährige Mediziner schwebt weiterhin in Lebensgefahr. Polizeibeamte nahmen den deutschen Tatverdächtigen wenig später vorläufig fest.
Laut Polizeiangaben soll der junge Mann die Praxis im Hamburger Stadtteil Bergedorf betreten haben, worauf es zu einem Streit mit dem Zahnarzt gekommen sei. Der Tatverdächtige war zuvor in Behandlung bei ihm. Dann soll der Teenager das Messer gezogen und mehrfach auf ihn eingestochen haben.

Ermittler nahmen den Tatverdächtigen fest
Angestellten sei es gelungen, die Polizei zu alarmieren, die ihn wenig später widerstandslos festnehmen konnten. Rettungswagen transportierten den schwerstverletzten Zahnarzt, den leicht verletzten Tatverdächtigen sowie eine leicht verletzte Praxismitarbeiterin, die sich durch einen Sprung aus dem Fenster in Sicherheit bringen wollte, in umliegende Krankenhäuser, teilte die Polizei mit.
Nach Abschluss seiner Behandlung wurde der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt. Mittlerweile sitzt er in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hamburg dauern an. Ob der Tatverdächtige einen Migrationshintergrund hat, wollte die Staatsanwaltschaft nicht beantworten. Der Beschuldigte sei deutscher Staatsangehöriger, hieß es auf eine entsprechende Nachfrage von NIUS.
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