Der bizarre Auftritt der Collien Fernandes in Hamburg: „Ich stehe hier in schusssicherer Weste, weil Männer mich killen wollen“
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Was für ein merkwürdiger Auftritt von Collien Fernandes am Donnerstag auf der Hamburger Demo gegen „sexualisierte Gewalt“. Die TV-Moderatorin stand nur kurz auf der Bühne, was sie sagte und auch wie sie sprach, sorgt jedoch für Stirnrunzeln. Vor allem ihre Behauptung, ihre Rede auf dem Hamburger Rathausmarkt unter Lebensgefahr zu halten, scheint aus der Luft gegriffen.
Collien Fernandes hatte die Hamburger Demo selbst auf Instagram angekündigt, ihre Teilnahme aber zunächst wegen angeblicher Morddrohungen und Sicherheitsbedenken abgesagt. Dann kam sie überraschend doch auf die Bühne und sprach – durchgehend (offenbar) den Tränen nah, teils fast weinend – von der immensen Belastung, die sie gerade erlebe. Sie müsse stark sein, „aber ich schaff’s grad nicht“.

Fernandes hatte die Demo selbst angekündigt, sagte dann wegen Sicherheitsbedenken ab, trat aber überraschend doch kurz auf.
Beim Wort „Männer“ buht das Publikum los
Zwischen Solidaritätsapplaus und befremdlicher Animation der Demo-Moderatorin („Hamburg, ist Collien stark?“) droppte Fernandes dann aber plötzlich – mit weiterhin zitternder Stimme – ein paar erstaunlich aufgeräumte Prozentzahlen zum „immensen Dunkelfeld“ innerhalb partnerschaftlicher Gewalt. Nur 5 Prozent der Fälle würden angezeigt und nur 2,4 Prozent der Fälle digitaler Gewalt.
Eine Quelle für diese Zahlen nannte Fernandes nicht. Stattdessen führte sie – noch immer fast weinend! – aus, wie gefährlich ihr Auftritt doch sei: „Ich stehe jetzt hier mit schusssicherer Weste, mit Polizeischutz und Security, weil ich Morddrohungen bekomme. Weil Männer – zu 100 Prozent Männer“ ... laute Buh-Rufe im Demo-Publikum ... „mich killen wollen.“

Collien ließ sich auf der Bühne von der Moderatorin trösten.
Es gab keine Gefährdungslage
Fakt ist: Nach Informationen der Hamburger Polizei lag im Zusammenhang mit Collien Fernandes und der Solidaritäts-Demonstration für sie keine konkrete Gefährdungslage vor. Das sagte ein Polizeisprecher des Hamburger Lagezentrums gegenüber Apollo News.
Fernandes beschwor trotzdem ein düsteres Szenario empor: Weil es so gefährlich sei, männliche Gewalt zu benennen und anzuzeigen, müsse man sich nicht wundern, dass „so viele Frauen den Mut nicht haben, rauszugehen und sagen, Dieses und Jenes wurde mir angetan.“ Zudem sollten männliche Täter, die ihre Frauen „digital missbrauchen“ oder „an die Wand hauen“ auch „die Eier haben“, zu ihren Taten zu stehen.
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