Demo statt Unterricht: Schulen lassen für „Kampf gegen Rechts“ die sechste Stunde ausfallen
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Seit Wochen demonstrieren Menschen gegen einen vermeintlichen Rechtsruck im Land. Vereine, Schulen und Betriebe rufen regelmäßig zu den Protesten auf. NIUS berichtete darüber.
Jetzt berichtet der Westdeutsche Rundfunk (WDR) über einen demobedingten Unterrichts-Ausfall.
Mehrere Schulen im Kreis Recklinghausen hätten sich vernetzt, um gemeinsam eine Demonstration am Dienstag zu organisieren. Schüler eines Gymnasiums, einer Realschule und einer Hauptschule trafen sich in Haltern, um „gegen Rechts“ zu demonstrieren.

Schüler des Joseph-König-Gymnasiums nahmen an der Demonstration teil.
Für diesen Protest fiel ganz offiziell die sechste Unterrichtsstunde aus. Die Schüler wurden nicht zur Teilnahme gezwungen, dafür aber zum Mitmachen animiert und einer Unterrichtsstunde beraubt.
Die Mitveranstalterin und stellvertretende Schülersprecherin des Joseph-König-Gymnasiums sagte dem WDR: „Ich denke, es ist besonders wichtig, dass auch mal die Schulen ein Zeichen setzen und zeigen: auch wir jungen Leute finden das nicht okay, was da draußen passiert.“
Dieser Vorfall ist nur einer der vielen Fällen, wo Schulen die Schüler zur Teilnahme an einer linken Demo animieren oder die Mobilisierung fördern.
Mehr NIUS: Schulen schicken Schüler auf Anti-rechts-Demo: Hört auf, die Kinder zu indoktrinieren!
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