Doppelmoral vom Feinsten: Wenn Grüne in Grünheide gegen ein grünes Projekt protestieren …
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Es war einmal ein Flecken in Brandenburg, der einen schönen Namen hat, aber den kaum einer kannte: Grünheide. Dann kam der reichste Mann der Welt und sagte: Hier will ich Europas größte Autofabrik bauen – mein E-Auto Tesla. Es ist sauber und klimafreundlich.12.000 Menschen sollen hier Arbeit finden …
So begann das Märchen um die Autofabrik von Elon Musk in Brandenburg. Der erste Teil ging so, wie der geniale Amerikaner es angekündigt hatte. Nun hat dieses Märchen um Arbeitsplätze und gesundes Klima ein jähes Ende genommen – zumindest Stand jetzt. Linksextremisten, die sich „Vulkangruppe“ nennen, hatten vor knapp zwei Wochen mit einem Brandanschlag auf einen Strommast die „Gigafactories“ lahmgelegt.
Elon Musk nannte die Täter „entweder die dümmsten Terroristen der Welt“ oder „Marionetten derer, die keine guten Umweltziele haben“.

Das Protestcamp im Tesla-Wald
Man kann es kaum glauben ...
Elon Musk kam selbst nach Grünheide. Sein Werksleiter André Thierig sagte in der Wirtschaftswoche, was Musk selbst nicht sagen wollte: „Er war geschockt und konnte es nicht glauben. Mit den meistverkauften Elektroautos Europas sind wir ein maßgeblicher Baustein der Energiewende. Und dann kommen angebliche Umweltschützer und führen uns diese Schäden zu. Das geht gar nicht.“
Die Schäden: knapp 1 Milliarde Euro – das sind 6000 Autos, die nicht gebaut werden konnten. Werksleiter Thierig: „Viele tun so, als würden wir ganz Brandenburg trockenlegen. Wir verbrauchen weniger als ein Drittel Wasser, das uns vertraglich zugesagt wurde. Ein großer Spargelbetrieb in Brandenburg verbraucht doppelt so viel Wasser wie wir.“

Die Öko-Radikalinskis nennen Musks Fabrik eine „dreckige Lüge“.
Ciao Brandenburg?
Am Wochenende haben sich 200 bis 300 Menschen in Baumhäusern verschanzt. Sie haben ein „Protestcamp“ errichtet. Ihr „Sprecher“ Paul Eisfeld sagt: „Selbstverständlich werden wir unsere Baumhäuser nicht abbauen.“ Die Waldbesetzer bekommen Unterstützung von den Grünen in Brandenburg. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Benjamin Raschke sagte laut Berliner Morgenpost am Wochenende: „Ob und wie eine politische Demonstration zulässig ist, darf keine politische Entscheidung sein.“ Der Ruf nach einer sofortigen Räumung nach dem Motto „Andere eiern herum, wir nicht“, verbiete sich.
Soweit also das Tesla-Märchen, das nicht weiter geht. Während sich die 200 Waldbesetzer weiter verschanzen, hat die italienische Regierung nach dem Nein bei der Bürgerbefragung zur Erweiterung des Tesla-Werkes in Grünheide Elon Musk ein Angebot für ein neues Werk gemacht. Was genau die Italiener bieten, ist noch nicht bekannt. Mein gesunder Menschenverstand sagt mir: Alles ist besser für den Autovisionär Musk, als sich mit grünen Ideologen und fanatischen Waldbesetzern rumzuärgern.
So könnte das Tesla-Märchen weitergehen – dann in Bella Italia.
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