Ein Sehnsuchtsort verschwindet: Freibad muss wieder Freiheit werden
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Es gibt Erinnerungen, die mit der Zeit verblassen und solche, die lebhaft im Gedächtnis bleiben. An meine Erlebnisse im Freibad als Kind und Jugendliche erinnere ich mich besonders gut. Keine einzige davon war schlecht.
Ich könnte jetzt die üblichen Floskeln über die besonders gut schmeckenden Freibad-Pommes und die bunten Tüten schreiben, die ich mir hinterher immer noch geholt habe, aber die Wahrheit ist, dass die spannendsten Erlebnisse für mich eigentlich die waren, als wir Mädels erste Kontakte zu den Jungs aufgenommen haben. Der Nervenkitzel des ersten unschuldigen Flirts wird mich immer begleiten.
Der private Pool ersetzt nicht das Freibad
Die digitale Welt der sozialen Medien kann dieses Gefühl genauso wenig ersetzen wie ein Pool im Garten der Eltern. Freibad war eben auch immer Freiheit. Gerade für einen Teenager, der sich nicht ständig unter dem Radar der Eltern bewegen will. Als Jugendlicher will man selbstständig, erwachsen sein und keine selbstgemachten Schnittchen für die Freunde von den Eltern angeboten bekommen. Und um auszuprobieren, wie Erwachsensein sich anfühlt, war das Freibad einfach der perfekte Ort.
Doch jetzt schreitet der Rückzug ins Private voran. Seit Eltern Angst haben müssen, dass ihre Jungs im Freibad in eine Schlägerei verwickelt werden, weil sie den Falschen angeguckt haben oder ihre Mädchen von jungen Zuwanderergruppen belästigt werden, stellt sich jeder, der die finanziellen und räumlichen Möglichkeiten hat, einen eigenen Pool in den Garten. Der Rest, der zur Miete wohnt und/oder nicht über die finanziellen Mittel verfügt, hat halt Pech gehabt. So zeigt sich auch hier erneut die Asozialität einer Migrationspolitik, die zuallererst auf dem Rücken derer ausgetragen wird, die sich die Abschottung von den Problemen nicht leisten können.
Badeseen gibt es nicht überall und sind für Kinder und Jugendliche ohne Führerschein oft schwerer zu erreichen. Die Freibad-Pommes ist hier Mangelware und die Entenkacke gibt es, zumindest bei uns, oft gratis dazu.
Der eigentliche Skandal ist jedoch, dass sich Menschen überhaupt über Alternativen zum Freibad Gedanken machen, weil sie um ihre Sicherheit oder die Sicherheit ihrer Kinder fürchten. Für uns Erwachsene, die die friedlichen Zeiten noch erleben dürften, mag das nicht so schlimm sein, für unsere Kinder und Jugendlichen ist es jedoch umso schlimmer. Sie wissen vielleicht nicht, was sie verpassen. Wir dafür umso mehr.
Welchen Preis sollen wir noch bezahlen?
Wie hoch muss der Preis für die Zuwanderung sein, bis wir erkennen, dass es so nicht weitergehen kann? Dass Rückzug nur so lange funktioniert, wie es noch Rückzugsorte gibt und dass wir am Ende mit nichts mehr, außer unserem eigenen kleinen gebastelten Käfig dastehen werden, wenn wir so weiter machen? Freibad war Freiheit. Gerade in jungen Jahren. Und Freibad muss wieder Freiheit werden.
Es kann nicht sein, dass Migranten mittels des Rechts des Stärkeren den öffentlichen Raum in Deutschland okkupieren und die Politik seelenruhig dabei zusieht. Dass wir Debatten vermeiden, weil wir den Nazivorwurf von links fürchten. „Freiheit stirbt immer zentimeterweise“, zitierte Guido Westerwelle einst Karl-Herrmann Flach in einer Rede. Und sie stirbt deshalb zentimeterweise, weil uns ihr Verlust in der Regel erst dann bewusst wird, wenn es bereits zu spät ist.
Der Rückzug der Deutschen aus dem öffentlichen Raum war bis jetzt ein stiller. Es ist Zeit, das zu ändern. Die Politik muss handeln und das passiert nur mit öffentlichem Druck. Ich will keine Freibäder, in denen Security patrouillieren muss. Keine mobilen Polizeiwachen und das permanente Gefühl, mich nicht mehr heimisch zu fühlen.
Schluss mit der Symptombekämpfung und her mit der Benennung der Ursachen!
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