Er hatte keinen Fahrschein und lebt illegal in Deutschland: Mehrfach-Straftäter aus dem Irak greift Polizisten im Zug an
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Ein 33-jähriger Iraker hat am Dienstag in einem ICE mehrere Polizeibeamte angegriffen und versucht, sie anzuspucken. Bei der Kontrolle kam heraus: Der Mann dürfte gar nicht mehr in Deutschland leben. Er verfügt über keinen Aufenthaltsstatus. Mehr noch: Gegen ihn laufen bereits vier Aufenthaltsermittlungen aufgrund mehrerer Straftaten.
Die Bundespolizisten waren am Dienstagmorgen nach Mainz gerufen worden, weil der Iraker in einem aus Frankfurt kommenden ICE keinen Fahrschein vorweisen konnte und das Zugpersonal aggressiv anpöbelte.
Im Polizeibericht heißt es: „Beim Antreffen des Mannes hatte dieser bereits die Fäuste geballt und gab sich auch gegenüber den Polizisten höchst aggressiv sowie unkooperativ. Nachdem er in Richtung der Beamten schlug und spuckte, wurde er zu Boden gebracht und gefesselt. Aufgrund des anhaltend renitenten Verhaltens des Mannes, wurden ihm zusätzlich eine Spuckhaube sowie Fußfesseln angelegt, dass er für die weiteren Maßnahmen in die Dienststelle verbracht werden konnte.“
Mehrere Gewaltdelikte
Der Iraker ist bereits wegen zahlreicher Gewaltdelikte polizeibekannt. Die Nachfrage von NIUS, um wie viele Straftaten es sich dabei genau handelt, beantwortete die verantwortliche Polizeiinspektion Kaiserslautern bislang nicht. Zudem hält der Mann sich illegal in Deutschland auf. Aufgrund des „eigen- und fremdgefährdenden Verhaltens“, wie es im Bericht heißt, wurde der Mann durch das Ordnungsamt Mainz in eine psychiatrische Einrichtung gebracht.
Die beiden Polizisten wurden bei dem Einsatz leicht verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Den 33-Jährigen erwartet nun ein Ermittlungsverfahren wegen des unerlaubten Aufenthaltes in Deutschland, tätlichem Angriff auf sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung, Körperverletzung und dem Erschleichen von Leistungen.
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