„Es hätte richtig knapp werden können“: Stürzenberger berichtet von lebensgefährlichen Verletzungen
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Der gestern angegriffene Michael Stürzenberger ist wohlauf! Auf seinem Telegram-Channel meldete sich der 59-Jährige zu Wort und schickte ein Foto aus dem Krankenhausbett, was ihn mit Wunden im Gesichtsbereich zeigt. Gerade habe er eine Visite von Ärzten abgeschlossen. „Es war richtig knapp gestern“, so Stürzenberger.
„Lebensgefährlich hätte der Stich seitlich in die Brust werden können, der Richtung Lunge ging“, so Stürzenberger. Der Stich in den Oberschenkel habe Venen getroffen und erheblichen Blutverlust verursacht. „Es gab noch einen zweiten Stich ins Bein oberhalb des Knies, glücklicherweise ohne die Sehne zu verletzen.“ Die Verletzung am Oberarm sei verhältnismäßig glimpflich. Anders jedoch die Stiche ins Gesicht. „Ich habe Klammern im seitlichen Kiefer. Die Oberlippe wurde genäht, ich hatte eine klaffende offene Wunde bis zu den Zähnen“, heißt es in der Telegram-Nachricht.

Am Marktplatz in Mannheim werden Blumen niedergelegt.
Sein großer Dank gelte all den Ärzten und die Gesichtschirurgen, die extra von einer Spezialklinik kamen. Die Nachricht endet mit den Worten: „Was ein einzelner afghanischer »Flüchtling« mit einem Messer alles anrichten kann.“
Stürzenberger war gestern Vormittag vor dem Beginn einer Kundgebung am Marktplatz in Mannheimer angegriffen worden. Ein 25-jähriger Afghane aus Heppenheim in Südhessen stürmte auf Stürzenberger und den Stand und verletzte sechs Personen. Während es Stürzenberger nach der Notoperation den Umständen entsprechend gut zu gehen scheint, schwebt ein Polizist weiterhin in Lebensgefahr.

Stürzenberger in seinem Telegram-Kanal.
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