Hübsche Frauen, Partys, Sozialleistungen: So werben Schleuser für illegale Migration
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Illegale Einwanderung als Lifestyle? So scheint es, wenn man zahlreiche Instagram-Accounts von Schleusern sieht, die einen unbeschwerten Lebensstil von Arabern in Europa glorifizieren – und dabei auf hunderttausende Follower kommen, von denen vermutlich nicht wenige ebenfalls überlegen, nach Europa zu reisen.

Die Accounts heißen „haraga_europe_official“ oder „Lghorba“ in verschiedenen Abwandlungen. Beim Haraga ist dabei der Name Programm: Bei dem Wort handelt es sich um einen Ausdruck für nordafrikanische Migranten, die illegal aufs europäische Festland einwandern. Der Name leitet sich von der Praxis her, ihre Einwanderungspapiere zu verbrennen. Inzwischen ist harraga sogar ein eigener Hashtag und Slangbegriff, der unter anderem im Rap geläuft ist.
Auf den Accounts wird das Leben in Europa als Migrant beschönigt. Die Accounts suggerieren, Einwanderung bedeute Luxus, Party, Flirts, schöne Frauen, schnelles Geld. Darauf zu sehen sind Szenen aus dem Alltag von eingewanderten Menschen: der Versuch, ein europäisches Mädchen aufzureißen; Bündel von Geld, die gezählt werden; oder Vorher-Nachher-Bilder, die den Eindruck erwecken, die Situation von Migranten habe sich nach der Einreise deutlich verbessern.
▶ Die Botschaft ist klar: Wir haben es her geschafft. Hier warten die Verführungen des westlichen Lebens. Und die Frage ist warum DU vor deinem Smartphone noch darauf wartest.
Besonders schockierend: die Veröffentlichung von Videosequenzen aus dem Alltag, für die europäische Frauen nie ihre Zustimmung gegeben haben. So werden leicht bekleidete Frauen, oft alkoholisiert, in europäischen Städten aufgenommen, ohne dass sie es bemerken. In vielen weiteren Fällen wird der Content von anderen Accounts geklaut.
Begleitet werden diese Schnapschüsse mit Vorher-Nachher-Bildern, die zeigen, was alles auf einen wartet, wenn die Flucht erst einmal geschafft wurde: Markenkleidung, Sightseeing (Eiffelturm) und Partys.

Vorher-Nachher-Bilder evozieren den Eindruck, nach der Qual der Flucht komme die Belohnung des Lebens im Westen.

Erst Marokko, dann Italien.
Dieser Lifestyle wird nicht nur beschönigt und romantisiert, sondern mit illegaler Einwanderung mitsamt verlorenen Pässen und Motorbooten verquickt. So entsteht die Assoziation: Wer erst einmal die Strapazen der Flucht auf sich nimmt, auf den wartet am Ende ein Lebensstil voller Verführungen und Luxus.
Frauen, Randale & Geld - damit werben auf drastische Art & Weise Schlepper-Accounts auf Instagram und Tiktok.
— Critical Cat | (@Critical__Cat) August 22, 2023
Sie filmen leicht bekleidete Frauen in europäischen Städten, teilweise in sehr kompromittierenden Situationen. Diese Frauen bemerken nicht, dass sie heimlich aufgenommen… pic.twitter.com/PLdh8dFF6c
Ebenfalls auffällig: Weiße Frauen werden als Trophäen präsentiert, als etwas Erobernswertes, das auf einen nur wartet, wenn man in ein neues Land kommt.

Europäische Frauen als Trophäen.
Fest steht: Diese Accounts werden gezielt betrieben, um ein Bild des Lebens im Westen zu vermitteln, das es lukrativ erscheinen lässt, auszuwandern. Ein Beitrag ist eine regelrechte Ausreiseanzeige: „Wenn Sie Interesse haben, hinterlassen Sie uns Ihre Privatnummer“. Insgesamt hunderttausende Menschen folgen den Accounts. Illegale Migration als Lifestyle – der Pullfaktor schlechthin!
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