Immer jünger, immer brutaler: Die bittere Wahrheit über Intensivstraftäter in Deutschland
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Am Samstagabend wurde ein 17-jähriger ukrainischer Basketballer in Oberhausen mit einem Messer getötet, NIUS berichtete. Der Tatverdächtige: ein 15-jähriger, polizeibekannter Intensivstraftäter mit türkischen Wurzeln.
Eine furchtbare Tat, die keinen Einzelfall darstellt. Deutschlands Straftäter werden immer jünger und immer brutaler.
Die Kriminalstatistik spricht eine deutliche Sprache
Laut polizeilicher Kriminalstatistik gab es im Jahr 2022 39.687 nicht-deutsche Tatverdächtige im Alter von 14 bis 18 Jahren – ein Anstieg um 40,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Ein Blick auf die Zahlen der nächsten Generation prophezeit keine sichere Zukunft: Hier gab es mit 22.016 nicht-deutschen Tatverdächtigen im Alter von 0 bis 14 Jahren einen Zuwachs von 55,2 Prozent. Auf der Grundlage dieser Zahlen ist davon auszugehen, dass sich ähnliche Fälle wie die Tötung des Ukrainers noch häufen werden.

Auszug aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) 2022 nach Altersgruppen.
Die Zahlen der Kriminalstatistik beziehen sich auf „Straftaten insgesamt ohne ausländerrechtliche Verstöße“. Das heißt: Straftaten, wie etwa illegale Einreisen, sind nicht enthalten.
Im Vergleich der allgemeine Durchschnitt: Bei Tatverdächtigen mit deutscher Staatsangehörigkeit ist ein Anstieg der Vergehen um 4,6 Prozent von 1.309.915 auf 1.309.115 Tatverdächtige zu verzeichnen. Bei den Tatverdächtigen ohne deutsche Staatsangehörigkeit fiel der Anstieg mit 14,8 Prozent von 533.483 auf 646.192 Tatverdächtige deutlich höher aus.

Auszug aus der PKS nach deutschen und nicht-deutschen Tatverdächtigen.
31,5 Prozent aller Straftaten wurden von nur 15 Prozent der Bevölkerung begangen – von Menschen, die nach deutschem Recht als nicht-deutsch gelten. Bei Gewaltdelikten lag der nicht-deutsche Anteil 2022 bei 38,76 Prozent aller Tatverdächtigen, das sind 19,2 Prozent mehr als im Vorjahr.

Auszug aus der PKS zur Gewaltkriminalität nach ausgewählten Straftaten
Die Zahlen für 2023 werden voraussichtlich im April veröffentlicht, verriet ein Polizeisprecher NIUS.
Tatort Gelsenkirchen
Im Fall des erstochenen Ukrainers stammt der Tatverdächtige aus Gelsenkirchen. Diese Stadt scheint ein Hotspot für minderjährige Straftäter zu sein. Ein prominentes Beispiel ist der mutmaßliche Angriff auf eine Rentnerin (zum Tatzeitpunkt 86 Jahre alt) im November 2023, die auf einem Friedhof von einer Gruppe Jugendlicher angepöbelt und von einem dreizehnjährigen Intensivtäter getreten wurde, wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung berichtete und die Staatsanwaltschaft Essen bestätigte. Da der Tatverdächtige noch nicht strafmündig ist, wird das Verfahren voraussichtlich eingestellt.
Ein weiteres drastisches Beispiel für Jugendkriminalität in Gelsenkirchen: Ein 14-jähriger Junge versuchte mit einem Laserpointer gezielt den Piloten eines Polizeihubschraubers zu blenden, berichtete die Bild. Dies hätte zum Absturz des Helikopters führen können. Der Pilot konnte die genaue Adresse und sogar das Fenster des Übertäters lokalisieren und ließ Kollegen den bereits polizeibekannten Teenager aufsuchen. Es folgte ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr und die Konfiszierung des Laserpointers.

Gelsenkirchen gilt als Brennpunkt
Bedenkenswert ist der Fakt, dass rund 40 Prozent der „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge“ bei der Einreise ein falsches Alter angeben, berichtete der Focus. Das bestätigten bereits 2019 Rechtsmediziner aus Münster im Auftrag von Gerichten und Jugendämtern. Es ist also durchaus möglich, dass sich unter den vermeintlich minderjährigen Straftätern viele volljährige Straftäter befinden.
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