Zuwachs bei Jugendfeuerwehren: Zum Glück gibt es noch Nachwuchs-Helden
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Es ist die Talentschmiede der Lebensretter von morgen – die Jugendfeuerwehr.
Mehr als 330.000 Kinder und Jugendliche sind im vergangenen Jahr Mitglied in der Deutschen Jugendfeuerwehr gewesen. Bei den Kindern sind die Zahlen demnach steigend, bei den Jugendlichen rückläufig.
Im Jahr 2018 waren es noch gut 270 000 Mitglieder. Der Verband verweist bei seiner Statistik auf ein neues Erfassungssystem, das eine genauere Erfassung ermögliche.

Mitglieder der Jugendfeuerwehren nehmen bei ihren Einsätzen aktiv am Gemeindeleben teil.
Den stärksten Zuwachs gab es zwischen 2018 und 2022 in Bayern, gefolgt von Hessen, Sachsen und Sachsen-Anhalt.
Der Anteil der Mädchen unter den Mitgliedern von Kinder- und Jugendfeuerwehren lag bundesweit bei knapp 31 Prozent. 2018 waren es noch drei Prozent weniger.
Was den Kinder- und Jugendfeuerwehrgruppen allerdings fehlt, sind genügend Betreuer.
Austritte haben unterschiedliche Gründe
Besorgniserregend findet der Verband, dass unter den Kindern und Jugendlichen, die aus ihren Gruppen wieder ausgetreten seien, die meisten als Grund „Interesse verloren“ angegeben hätten.
Hier will die Verbandsspitze zusammen mit den Jugendwarten vor Ort Strategien entwickeln, wie das Interesse an der Mitarbeit in der Feuerwehr erhalten bleiben kann. Weitere Austrittsgründe waren Wohnortwechsel und Belastung durch die Schule.

Wieder für mehr junge Menschen Traumjob: Feuerwehrmann
Die meisten Austritte gibt es den Angaben nach unter den 16- bis 18-Jährigen. Allerdings würden in dieser Altersgruppe etliche aus der Jugendfeuerwehr in die aktiven Feuerwehr-Abteilungen übertreten.
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