Kein Verständnis mehr: Diese „Aktivisten“ fördern nicht das Klima, sondern Hass
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Endlich ist es geschafft, die Sommerferien sind da! Endlich ab ans Meer, die Menschen lockt die Ferne.
Aufstehen um 2:00 Uhr, die Kinder wecken, Koffer sind schon gepackt, das Auto ist voll, 80 Kilometer bis zum Flughafen, auf dem zehn Kilometer entfernten Ferienparkplatz geparkt, Shuttle zum Terminal, die lange Schlange überstehen sie auch noch.
JETZT beginnen die Ferien! Für diesen schönen Moment haben Familien Strapazen eines Jahres auf sich genommen.
Aber irgendetwas stimmt nicht. Da rennen Fluglotsen mit den orangen Westen über die Bahn. Tragen die nicht normalerweise Uniform? Und – weshalb sitzen sie jetzt da auf der Startbahn…? Ja, klingt lustig. Ist aber zum Heulen.

Aktivisten mitten auf dem Flughafen
Tatsächlich haben es Klimaaktivisten geschafft, die Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen (!) zu überwinden und sich auf den Startbahnen festzukleben.
Die Frustration der Urlauber ist groß. Tausende Reisende müssen den Weg in die Ferien abbrechen. Wer Glück hat, für den gibt es fünf Stunden Verspätung. Wer Pech hat, hat gar keinen Flug mehr. Weinende Menschen und lange Schlangen vor den Info-Schaltern, Familien, die endlich dem Alltag entfliehen wollten.
Wie bitte?
Werden Flughäfen nicht strengstens bewacht? Terroristen sollen nicht den Hauch einer Chance bekommen, sich voll besetzten Flugzeugen zu nähern. Dagegen sind unsere Spezialkräfte doch bestens ausgebildet. Zudem hätten sie doch aus den Ereignissen am Münchner Flughafen im Dezember des vergangenen Jahres lernen müssen? Auch da war es einigen Störern gelungen, sich auf die Rollbahn zu setzen.

Die Klima-Chaoten auf dem Flughafen Düsseldorf.
Aber jetzt klettern Mitglieder der „Letzten Generation“ wieder einfach über den Zaun, rennen über das Flugfeld und haben sogar noch die Zeit, sich die Hände mit Super-Kleber zu beschmieren und sich anzuleimen.
Es ist genug.
Wer nach diesen Vorfällen noch immer Verständnis zeigt für die Mitglieder der „Letzten Generation“, diese Eingriffe in die Selbstbestimmung der Bürgerinnen und Bürger, der sollte sich einmal bewusst machen, dass es hier um weit mehr geht, als einen verspäteten Urlaubsbeginn. Es geht um empfindliche Eingriffe in unsere Freiheitrechte, die gerade mit Füßen getreten werden.
Viele Deutsche teilen ja die Ansicht der Aktivisten, dass es mehr Maßnahmen für das Klima braucht, dass wir nicht genug tun. Aber solche Aktionen helfen nicht dem Klima. Sie fördern nur Hass. So gewinnt man niemanden.

Den hart arbeitenden Menschen den verdienten und voller Sehnsucht erwarteten Jahresurlaub vermiesen, ist mindestens schäbig und sicher kriminell. Diese „Aktivisten“ sollten die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen.
Politiker überbieten sich jetzt wieder in Forderungen, wie man mit den Aktivisten umgehen, sie in die Schranken weisen sollte. Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) droht mit bis zu zehn Jahren Freiheitsstrafe.
Bittesehr. Es wird Zeit. Die Menschen, die heute unbeschwert in die Ferien starten wollten, werden es danken.
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