Messer-Wahnsinn in Deutschland: Blutige Attacken in Berlin und Bremen
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In Berlin und Bremen kommt es am Wochenende zu schweren Messerstechereien. Im Bremer Stadtteil Gröpelingen schlagen libysche, türkische und algerische Staatsangehörige aufeinander ein.
Am Freitagabend ist es im Bremer Stadtteil Gröpelingen zu einer Massenschlägerei von rund 20 Personen gekommen. Die Beteiligten setzten auch Messer ein, wodurch vier Personen schwer verletzt wurden. In der Pressemitteilung der Polizei heißt es: „Vor Ort fanden die Polizisten die zum Teil schwer verletzten Männer auf dem Boden liegend vor und leisteten umgehend Erste Hilfe. Rettungskräfte brachten vier Männer im Alter von 17 bis 34 mit zum Teil mehreren Messerstichen, die alle nicht lebensgefährlich waren, in ein Krankenhaus. Ein 58 Jahre alter Mann wurde vor Ort versorgt. Die Einsatzkräfte sperrten den Bereich ab.“
Die Kriminalpolizei ermittelt und sucht nun nach Zeugen. NIUS fragte bei der Polizei nach der Staatsangehörigkeit der Gewalttäter. Bei den Beteiligten handelt es sich demnach um libysche, türkische und algerische Staatsangehörige. Alle von ihnen sind bereits zuvor polizeilich in Erscheinung getreten. Ein Video, das auf Tiktok und X kursiert, soll die Momente nach der Tat zeigen:
Drei Messerstechereien in zwei Tagen
Auch in Berlin landeten am Wochenende gleich mehrere Personen mit schweren Stichverletzungen im Krankenhaus. Im Bezirk Mitte wurden innerhalb weniger Stunden am Leopoldplatz in Wedding und in der Pohlstraße zwei Menschen abgestochen.
Ein Mann mit blutverschmierten Händen wurde am Samstag gegen 20:30 Uhr am Leopoldplatz festgenommen. Er gilt als dringend tatverdächtig, eine Person mit einem Messer attackiert zu haben. Die Polizei durchsuchte zudem zwei weitere Personen, die bei dem Streit mit mehreren Beteiligten ebenfalls zugegen waren. Dabei soll es sich um Tschetschenen handeln. Bereits gegen 19 Uhr hatte es in der Pohlstraße eine weitere Auseinandersetzung gegeben. Hier stach ebenfalls eine Person mit einem Messer auf seinen Kontrahenten ein.
Auch in Charlottenburg ist ein 42-Jähriger am Samstag am Kopf durch einen Messerstich verletzt worden. Der Angreifer soll laut der Berliner Morgenpost den Mann um eine Zigarette gebeten haben. Dieser lehnte ab. Daraufhin habe der Unbekannte zwei Messer gezogen, zugestochen und die Flucht ergriffen.
Im gutbürgerlichen Berliner Stadtteil Nikolassee stach bereits am Freitagabend in einem Waldstück am Badeweg ein Unbekannter auf einen 38-Jährigen ein. Als eine Zeugin vorbeilief, entfernte sich der Täter und rannte weg. Der 38-Jährige kam mit stark blutenden Verletzungen am Oberkörper ins Krankenhaus.
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