Messergewalt an Schulen in Nordrhein-Westfalen steigt um mehr als 50 Prozent!
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Deutschlands Schulhöfe werden immer unsicherer: Allein in Nordrhein-Westfalen ist 2023 die Messer-Kriminalität an den Schulen im Vergleich zum Vorjahr um fast 52 Prozent gestiegen. Das geht aus Zahlen des Innenministeriums hervor, über die der WDR berichtet.
Demnach verzeichnete das Landesinnenministerium im vergangenen Jahr 293 Straftaten an Schulen mit Stichwaffen. Damit sind die Zahlen zur Messer-Gewalt deutlich explodiert. 2022 erfassten die Behörden 193 Fälle.

Immer wieder kommt es in NRW zu Messerangriffen an Schulen, wie im November 2023 in Köln durch einen 12-Jährigen.
Zusätzlich haben sich die Straftaten auch jenseits des Schulgeländes drastisch erhöht, beispielsweise bei Klassenfahrten oder beim Schulsport. Von 99 Straftaten 2022 stiegen die Zahlen auf 217 Straftaten im vergangenen Jahr. Schon im Vor-Corona-Jahr 2019 gab es jedoch bereits 182 Fälle. Dann waren die Zahlen zunächst zurückgegangen.
„Das ist ein dramatisches Warnsignal“, meinte der innenpolitische Sprecher der nordrhein-westfälischen FDP-Fraktion, Marc Lürbke. Es zeige, „wie sehr die Messergewalt zur traurigen Realität für viele Schülerinnen und Schüler“ geworden sei.
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