„Haltung“, „Diversität“, „kulturelle Repräsentation“ und Kopftuch statt Bikini: Das sind die Top 18 bei der Miss-Germany-Wahl
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Die Miss-Germany-Wahl unterwirft sich immer offensichtlicher dem Diversity-Wahn. Von den Top 18 der Teilnehmerinnen, die im Januar um den Titel der schönsten Frau Deutschlands kämpfen, tragen drei ein Kopftuch, vier sind dunkelhäutig. Doch nicht nur optisch wird auf vermeintliche „Vielfalt“ gesetzt – auch die beschriebenen Interessen und Stärken der Frauen lesen sich wie ein Buzzword-Bingo der Vielfaltsideologie.
Wer ist die schönste Frau im Land? Dieser Frage wurde noch bis vor kurzem nach objektivierbaren Kriterien nachgegangen: Wie attraktiv wirkt die jeweilige Frau im Bikini? Hebt sie sich optisch vom Durchschnitt der restlichen Frauen ab? Hat sie harmonische Gesichtszüge? Bewegt sie sich elegant?
Doch wo früher Bikinis waren, sind heute Kopftücher, wo anmutige Konturen gefielen, wird heute „Haltung“ und „Diversität“ zum Bewertungsmaßstab. Dieser Eindruck entsteht zumindest, wenn man sich die Bilder und Beschreibungen der einzelnen Teilnehmerinnen auf dem offiziellen Instagram-Account der Miss-Germany-Wahl ansieht.
„Verbindet Strategie mit Haltung“, heißt es da etwa in der Beschreibung von Teilnehmerin Amina, die sich nur mit Kopftuch in der Öffentlichkeit zeigt. Konkurrentin Paula wird beschrieben als „Female Empowerment Advocate, die groß denkt und beweist: Führung darf Spaß machen, bunt sein und Haltung zeigen.“

Wrestlerin Jazzy ist „Speakerin für Gleichberechtigung in einer männerdominierten Branche“.
Teilnehmerin Franzi schafft „Räume für Vielfalt, Bewusstsein und gemeinsames Wachstum“, Mina ist „IT-Führungskraft, die Chancengleichheit in Tech liebt“. Außerdem heißt es: „Sie kämpft für mehr Sichtbarkeit in Leadership-Rollen.“
Wrestlerin Jazzy ist „Speakerin“, sie kämpft für „Gleichberechtigung in ihrer männerdominierten Branche“, Stephie fordert „Sichtbarkeit für Frauen in der Kreativbranche“.

Teilnehmerin Mina „kämpft für mehr Sichtbarkeit in Leadership-Rollen“.
Teilnehmerin Liz „gestaltet als Culture-Strategin Räume für Zugehörigkeit, Sichtbarkeit und Austausch – und setzt mit Projekten wie Diaspora Eats neue Maßstäbe für kulturelle Repräsentation.“ Abina schafft mit einem Unternehmen „Lösungen für Afrohaare“ und „stößt gesellschaftlichen Wandel an“, Theodora macht „Geschichten sichtbar, die bewegen und gesellschaftliche Vielfalt stärken“, Designerin Jana „verwandelt Plastikmüll in Mode mit Haltung“.
Immerhin: Mit Aileen Tina ist eine Soldatin mit im Rennen, die aus dem Diversität-Einheitsbrei heraussticht.
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