Neubaugebiet in Hamburg für Flüchtlinge +++ Hotel mit Pool in Frankfurt nur für Flüchtlinge: Schöner Wohnen in Almanistan!
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- Steigende Mieten und explodierende Baukosten machen Wohnen immer kostspieliger.
- Hinzu kommt, dass jährlich circa 300.000 Migranten vom Staat untergebracht werden müssen.
- NIUS stellt luxuriöse Neu- und Umbauprojekte vor, die für die Unterbringung von Migranten mit Steuergeld realisiert werden.
7,2 Millionen Euro hat die Stadt Rheinberg investiert, um eine moderne Unterkunft für 140 Migranten zu errichten. Die Stadt schreibt dazu: „Beheizt werden die Gebäude durch eine Kombination aus Luft-Wärmepumpen und Gas-Brennwertkessel mit Fußbodenheizungen. Zur Stromerzeugung und zum direkten Verbrauch befinden sich auf den begrünten Flachdächern PV-Anlagen.“ Mehr Details zu diesem Luxus-Projekt, finanziert aus Steuergeldern, finden Sie unten.
Frankfurter Wellness-Hotel wird zur Unterkunft umgebaut
In Frankfurt-Niederrad schließt das „Essential by Dorint“-Hotel an der Hahnstraße 9. Zahlende Kunden waren für den Eigentümer, die Honestis AG, kein Erfolgskonzept, das er weiterführen möchte. Christian Rupp, Sprecher des Sozialdezernats Frankfurt am Main: „Der Eigentümer des ehemaligen Dorint-Hotels überlässt der Stadt Frankfurt das Objekt, damit dort Menschen untergebracht werden können. Die bestehenden Hotelzimmer sollen in rund 100 kleine Appartements umgebaut werden, sodass Platz für bis zu 370 Personen geschaffen wird.“
Ab 1. November 2024 mietet der Arbeiter-Samariter-Bund Hessen das Gebäude für eine Laufzeit von 20 Jahren an. Das bestätigt die Honestis AG.

Die 191 Hotelzimmer und Suiten des Dorint-Hotels werden zu 100 Flüchtlingswohnungen umgebaut.
Der Umbau des Hotels soll bereits zu Beginn des kommenden Jahres starten. Noch bevor der Umbau startet, sollen jedoch „schon im 4. Quartal 2024 Bewohner etagenweise einziehen“, teilt die Stadt mit.

Das Dorint-Hotel begrüßt bald Flüchtlinge. Zur Ausstattung gehört neben einer finnischen Sauna auch ein Pool mit Entspannungsbereich.
1000 Migranten wohnen in Hamburg direkt am Naherholungsgebiet
Das Neubaugebiet Prachtnelkenweg liegt in Hamburg direkt am Öjendorfer See mit einer angeschlossenen Parkanlage. Auch rund 1000 Migranten haben dort ihre Bleibe gefunden und werden vor Ort von 12 Mitarbeitern der Fördern & Wohnen (F&W) unterstützt.

Das Neubaugebiet Prachtnelkenweg liegt in unmittelbarer Nähe zum Öjendorfer See
Die Stadt Hamburg beschreibt das Projekt auf ihrer Webseite wie folgt:
„Am Standort Haferblöcken/Prachtnelkenweg leben rund 962 Geflüchtete mit Bleibeperspektive. Alle Zimmer haben eine Grundausstattung. Die Bewohnerinnen und Bewohner führen ihren Haushalt selbst. Ihre Kinder gehen in Kitas und Schulen. Viele Geflüchtete absolvieren Deutsch- und Integrationskurse, einige machen eine Ausbildung oder arbeiten.“

Etwa 1000 Migranten haben im Neubaugebiet eine kostenlose Bleibe gefunden
Auch die Hansa Baugenossenschaft findet für das Projekt nur lobende Worte. Im Mitgliedermagazin „bei uns“ heißt es: „In idyllischer Lage, fast unmittelbar am Öjendorfer See, bauen SAGA, HIG, die Genossenschaft Bergedorf-Bille und die HANSA insgesamt über 250 Reihen-, Duplex- und Mehrfamilienhäuser.“ Das ganze Areal wird einen besonders familienfreundlichen Charakter tragen, so HANSA-Projektleiter Eric Sprenger. Dafür sprechen Wohnflächen von bis zu 115 Quadratmeter, die Gärten zu jedem Objekt. Auch die naturnahe Lage wird zum märchenhaft hohen Wohnwert im Quartier Haferblöcken beitragen.
Hamburger Neubaugebiet sollte „vorübergehend“ mit 2500 Migranten belegt werden
Ein weiteres Neubaugebiet brachte die SPD im Jahr 2016 in Hamburg Bergedorf auf den Weg. Dazu schrieb die Partei damals:
„Kernpunkte der Teilverständigung sind, dass die 780 Wohnungen im Gleisdreieck mit zunächst rund 2.500 Flüchtlingen belegt werden sollen (durchschnittliche Belegung von drei Menschen pro Wohnung), die eine Bleibeperspektive haben. 60 Prozent davon sollen Familien sein. Schon 2017/2018 soll ein Drittel der Wohnungen (ca. 260) in eine reguläre Wohnnutzung überführt werden. Bis Ende 2019 soll die Belegung noch einmal deutlich reduziert werden, so dass am Ende nur noch 300 Plätze für Flüchtlinge übrig bleiben sollen.“

Die Wohngebäude am Gleisdreieck in Hamburg Bergedorf.
Gekommen ist es dazu nicht. Bereits 2022 stoppte die F&W die Rückgabe der Wohnungen. Sie sind weiterhin voll belegt. Bereits damals argumentierte Susanne Schwendtke, Sprecherin von F&W, gegenüber dem Hamburger Abendblatt: „Die Unterkunft ist voll belegt.“ Das liege vor allem an den vielen zusätzlichen Ukrainern und afghanischen Ortskräften. Auch alle 120 weiteren Flüchtlingsunterkünfte seien voll belegt, wie Schwendtke vor zwei Jahren betonte. Immerhin: Im Jahr 2020 konnten erste Mieter ohne Flüchtlingshintergrund einziehen. „Sie fühlen sich dort sehr wohl“, berichtet die Bergedorfer Zeitung.
Neubau in Rheinberg für 140 Personen kostet 7,2 Millionen Euro
In NRW nahm die Verwaltung der Stadt Rheinberg ebenfalls Steuermillionen in die Hand, um eine angemessene Unterbringung von Migranten zu ermöglichen. „Es fehlte einfach an Platz. Der Rat der Stadt beschloss deshalb, zwei neue Unterbringungseinheiten dem bereits bestehenden Gebäudekomplex am Melkweg hinzuzufügen“, schreibt die Stadt auf ihrer Webseite.
Alle Gebäudeteile mit Ausnahme der Bodenplatte wurden vom Generalunternehmer in Holzbauweise gefertigt. Die Firma Zimmermann Haus GmbH & Co. KG aus Schmallenberg gewann die europaweite Ausschreibung und verbaute modernste Technik: Wärmepumpe, Gas-Brennwertkessel, Fußbodenheizung sowie begrünte Flachdächer mit PV-Anlage zeichnen das Objekt aus. Überraschend: Weil die Unterkunft am Melkweg nun fertiggestellt ist, will die Stadt Rheinberg ihre Notunterkünfte in Borth und Ossenberg, die für die Zwischenzeit als Übergangslösung genutzt wurden, auflösen und verkaufen. Hoffentlich fehlt es nicht bald wieder an Platz ...
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