NIUS LIVE: „Die Taktik der Linken, jeden zum Nazi zu erklären, geht nach hinten los“
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Ganz Deutschland diskutiert immer noch über DEN Sylt-Nazi-Skandal. Betrunkene, junge, reiche Leute grölten zu „L’amour toujours“ von Gigi D’Agostino: „Deutschland den Deutschen, Ausländer raus“. Doch damit nicht genug: Immer mehr Volksfeste und Party-Organisatoren tilgen den Song aus ihrer Playlist. Die Angst vor Nachahmern ist zu groß!
Aber ist der vorauseilende Gehorsam nicht völlig übertrieben? Darüber wurde am Dienstagmorgen auch bei NIUS LIVE diskutiert. Politik-Chef Ralf Schuler stellte fest: „Ganz grundsätzlich ist es natürlich völlig albern, ein Lied verbieten zu wollen, wo sich das Publikum einen anstößigen Text darauf ausgedacht hat. Wenn jetzt irgendjemand das ‚Abschieben im großen Stil‘ von Olaf Scholz auf ‚Freude schöner Götter funken‘ legt, und das grölt, dann wird Beethoven verboten? Das ist natürlich alles ein bisschen albern.“
„Wir treffen euch da, wo es geht“
Weiter analysierte Schuler bei NIUS LIVE: „Es zeigt eigentlich, wie es immer schwerer fällt, eine gesellschaftliche Stimmung staatlicherseits im Griff zu behalten, die irgendwie aus dem Ruder läuft.“
Zum Schluss resümierte der Politik-Chef im Hinblick auf den Nazi-Skandal auf Sylt und der herbeigeführten Staatskrise: „Es ist eigentlich die Botschaft: ‚die gesamtgesellschaftliche Umklammerung von eurer Weltsicht, die machen wir nicht mit und wir treffen euch da, wo es geht‘. Und da wird plötzlich der Hitlergruß durch die inflationäre Zuweisung des Begriffs ‚Nazi‘ zur provokanten Popkultur-Geste. Das zeigt einfach, dass die Taktik der Linken, jeden zum Nazi zu erklären, einfach nach hinten los geht.“
Falls Sie die Sendung verpasst haben – hier gibt es NIUS LIVE in voller Länge!
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