NZZ-Journalist Kissler über steigende Kriminalität: „Das ist längst kein Phänomen der Großstädte mehr“
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Am Dienstag wird die Polizeiliche Kriminalstatistik des Bundes vorgestellt. Über die vergangenen Wochen ließen die Berichte verschiedener Bundesländer bereits erahnen, mit welchen Zahlen zu rechnen ist. Die Straftaten sind überall angestiegen. Ausländer sind als Straftäter stark überrepräsentiert.
So schockierend diese Befunde auch sind, überraschen sie am Ende wenig. NZZ-Redakteur Alexander Kissler stellt im Nachrichten-Talk „Stimmt!“ fest: „Das ist längst kein Phänomen deutscher Großstädte mehr.“
Zahl nichtdeutscher, junger Straftäter steigt
Die Zahl der nichtdeutschen, kriminellen Jugendlichen (14 bis 18 Jahre) stieg von 2022 auf 2023 um 31,4 Prozent. Ähnliche sieht es auch bei den Heranwachsenden (18 bis 21 Jahre) aus. Statt das Problem klar zu adressieren, heißt es im BKA-Papier allerdings, dass die „Lebenssituation in Erstaufnahmeeinrichtungen“ ein „Risikofaktor für verschiedene Deliktbereiche“ sei.
Abgesehen davon, dass es zu einfach sei, kriminelle Handlungen auf die Wohnsituation zurückzuführen, ergebe es Sinn, auf die Stimmung der Bevölkerung zu hören, findet Kissler. Aber „In Berlin hat Bürgermeister Kai Wegner beschlossen, noch mehr Container auf das Tempelhofer Feld zu bringen“, so der Journalist im Stimmt-Talk. „Immer nur sagen, wir bauen neue Unterkünfte, wird die Probleme nicht lösen“.

Die Flüchtlingsunterkunft auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof soll weiter wachsen.
Dabei zeigten Länder wie Finnland und Dänemark, dass ein strengerer Kurs in der Migrationspolitik und damit auch eine Verringerung der Ausländerkriminalität möglich ist.
„Man müsste die sozialen Pullfaktoren reduzieren, die Ausschaffungen maximieren, auf rechtsstaatliche Weise versteht sich, und man müsste auf jeden Fall auch den Grenzschutz intensivieren“, ist der NZZ-Journalist überzeugt.
Die ganze Folge „Stimmt!“ gibt es hier:
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