Razzia in der Blauen Moschee: Innenministerium verbietet IZH Hamburg
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Das Bundesinnenministerium verbietet das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH) und geht aktuell gegen die dazugehörige Blaue Moschee in Hamburg vor. Diese gilt als „gesichert extremistisch“ – und als eine Außenstelle des Iraner Mullah-Regimes in Deutschland.
Bereits im November 2023 durchsuchte die Polizei die vermutlich bekannteste schiitisch-islamistische Moschee Deutschlands. Damals beschlagnahmten 800 Polizisten in der blauen Moschee sowie mit ihm verbundenen Vereinen Dokumente, Datenträger und größere Summen Bargeld.
Seit 1993 wird dieser vom Verfassungsschutz beobachtet. „Die Aktivitäten des IZH, das Träger der »Imam-Ali-Moschee« mit Sitz in Hamburg ist“, heißt es von Seiten der Sicherheitsbehörden, „sind darauf ausgerichtet, das Revolutionskonzept der Obersten (iranischen) Führer zu verbreiten, das im Verdacht steht, gegen die verfassungsmäßige Ordnung in Deutschland und den Gedanken der Völkerverständigung zu verstoßen.“
Das Zentrum soll ein islamistisches Weltbild vertreten, Antisemitismus und Israelfeindlichkeit propagieren und mit dem iranischen Regime und der verbündeten Terrororganisation Hizbollah aus dem Libanon sympathisieren. Die Hizbollah ist in Deutschland offiziell verboten, Innenminister Horst Seehofer setzte im April 2020 ein Betätigungsverbot gegen die Organisation und zahlreiche Vereine durch.
Nach Informationen von NIUS kommt es zu Durchsuchungen in mehr als 40 Objekten in acht Bundesländern. Dabei sind mehrere hundert Beamte im Einsatz. Sie sollen nun die Strukturen des Mullah-Regimes in Deutschland ein für alle Mal zerschlagen.
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