So viel wie nie zuvor: Kindergeld-Zahlungen ins Ausland steigen auf über eine halbe Milliarde Euro
Ein Beitrag von
Im Jahr 2023 stieg die Summe des ins Ausland überwiesenen Kindergeldes weiter an. Mittlerweile beträgt die Summe über eine halbe Milliarde Euro. Ein großer Teil dieser Zahlungen fließt nach Polen.
Laut den Daten des Bundesfinanzministeriums, die der AfD-Bundestagsabgeordnete René Springer abgefragt hatte, betrug die Gesamtsumme 525,7 Millionen Euro, im Vergleich zu 465,3 Millionen Euro im Vorjahr.
Von den rund 313.000 Kindern, die Ende des vergangenen Jahres Kindergeld aus Deutschland erhielten, lebten 307.000 in EU-Staaten. Polen ist dabei mit 171.000 Kindern das Land mit den meisten Empfängern. Das Kindergeld belief sich 2023 auf 250 Euro pro Monat je Kind, wodurch am Ende des Jahres Zahlungen für insgesamt 17,6 Millionen Kinder erfolgten.

Der Bundestagsabgeordnete René Springer (AfD) fragte beim Bundesfinanzministerium an.
In den letzten Jahren ist ein deutlicher Anstieg der Kindergeldempfänger im Ausland zu beobachten. Während die Zahl der im Ausland lebenden Kinder, die Kindergeld bezogen, bis einschließlich 2018 noch unter 300.000 lag, war sie 2015 sogar nur bei 158.000.
Der Anstieg der Zahlungen ist vor allem auf die Zunahme von EU-Bürgern zurückzuführen, die in Deutschland Arbeit gefunden haben. Laut dem Statistischen Bundesamt kamen 2021 rund 1,65 Millionen Menschen aus EU-Staaten zum Arbeiten nach Deutschland, ein Anstieg um 19 Prozent seit 2017. Polen stellte dabei mit 23 Prozent die größte Gruppe dar.
Deutsche, die im Ausland leben und in Deutschland steuerpflichtig sind, sowie ausländische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Deutschland und Staatsbürgerschaft eines EU-Landes oder eines Landes mit entsprechenden Vereinbarungen, haben Anspruch auf Kindergeld.
Mehr NIUS: Keine Bargeld-Auszahlungen mehr! Bezahlkarte für Flüchtlinge soll bundesweit eingeführt werden
Mehr NIUS:
Radiosender für „Diversität, Gesellschaft, Popkultur”: Jetzt tobt die Linke über das „Cosmo”-Aus
Potsdam räumt neue Hausbesetzung nach wenigen Tagen – aber duldet linkes Hausprojekt seit fast 18 Jahren
Weil er Pfandflaschen für 58,25 Euro sammelte: Rentner aus Hamburg wurde Grundsicherung gekürzt
„Ich muss Fahrtwind haben“: Bärbel Bas fährt mit dem Motorrad in Schlangenlinien durch den Stau
Ist der Begriff „Zigeuner“ diskriminierend?
Antisemit der Woche: SPD-Politiker Adis Ahmetović wirft Israel „Ermordung von über 80.000 Menschen” in Gaza vor
Wahl des Studentenparlaments: An der Uni Hamburg kann man für „Alkohol zurück in die Mensen“ stimmen
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Mehr NIUS:
„Ich muss Fahrtwind haben“: Bärbel Bas fährt mit dem Motorrad in Schlangenlinien durch den Stau
Ist der Begriff „Zigeuner“ diskriminierend?
Antisemit der Woche: SPD-Politiker Adis Ahmetović wirft Israel „Ermordung von über 80.000 Menschen” in Gaza vor
Wahl des Studentenparlaments: An der Uni Hamburg kann man für „Alkohol zurück in die Mensen“ stimmen
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Neue Studie: Deutschland verliert seine Besten
Polizei Brandenburg warnt Eltern vor „rechtsextremen Online-Strategien“
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare