Spaß-Bad verhängt Einlassstopp wegen Messerstechereien und Grapsch-Vorfällen
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Die Havel-Therme in Werder (Potsdam-Mittelmark) zieht Konsequenzen aus schweren Zwischenfällen mit „Männergruppen“ und verhängt massive Einlassregeln! Künftig wird es strenge Kontrollen und sogar Geschlechter-Quoten geben, berichtet die BZ.
Auslöser für die neuen Maßnahmen waren wiederholte Vorfälle, vor allem mit größeren Männergruppen, teils unter Alkoholeinfluss. Nach Angaben von Geschäftsführer Andreas Schauer kam es zu Belästigungen von weiblichen Gästen und Mitarbeiterinnen. Und: zu Gewalttaten! In mehreren Fällen sei es zu Messerstechereien auf dem Parkplatz gekommen. Ein Sicherheitsdienst wurde eingesetzt.

Eingangsbereich der Havel-Therme in Werder (Brandenburg) – hier kam es zu Belästigungen und Messerstechereien.

Die Havel-Therme feierte im Mai 2024 ihren 1-millionsten Besucher, sie wurde im Jahr 2021 eröffnet.
Um das Sicherheitsgefühl in der Premium-Therme zu erhöhen, gelten nun neue massive Zugangsbeschränkungen: Kein Geschlecht darf das andere um mehr als 20 Prozent überwiegen. Wird diese Grenze erreicht, verhängt der Betreiber einen zeitweisen Einlassstopp – selbst dann, wenn die maximale Besucherzahl noch nicht erreicht ist.
Problematische Gruppen müssen ab jetzt draußen bleiben
Außerdem müssen sich Gruppen ab drei Personen künftig mindestens zwei Tage im Voraus per E-Mail anmelden. Ausgenommen sind Familien mit Kindern. Ohne ausdrückliche Bestätigung ist kein Zutritt möglich. Ziel ist es, problematische Gruppen frühzeitig zu erkennen und deren Betreten der Therme zu verhindern.
Die verschärften Regeln wurden nach Angaben des Betreibers mit Polizei und zuständigen Behörden abgestimmt. Erste Rückmeldungen der Gäste seien positiv. Besonders weibliche Gäste würden berichten, dass sie sich in der Therme nun deutlich sicherer fühlen.
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